Allgemeine Berichte | 01.10.2013

Der Unkeler Löschzug hatte am Samstag zum Oktoberfest in das Gerätehaus eingeladen

„O’zapft is!“ statt „Wasser marsch!“

Zahlreich Gäste halfen den Feuerwehrmännern um Sascha Wiemer beim gemütlichen Löschen

Jede Menge Dirndl und von stabilen Trägern gehaltene Lederhosen bestimmten das Gruppenbild der Gastgeber.  DL

Unkel. Kleinkariert waren die Männer um den Unkeler Wehrführer Sascha Wiemer noch nie, sieht man einmal von den Hemden ab, die einige von ihnen am Samstagabend trugen. Und so hatten sie denn auch die Fahrzeughalle ihres Feuerwehrgerätehauses komplett in blau-weiß-rautiert dekoriert. Denn was den Münchnern recht ist, war dem Unkeler Löschzug billig: Er feierte sein traditionelles Oktoberfest bereits im September, wenn auch nicht auf der Wiesn. Von der hatte man allerdings das Oktoberfestbier Löwenbräu neben Erdinger Weizen und Kandi Malz importiert und statt rheinischem Sauerbraten gab es entsprechend Weißwürste, bayrischen Leberkäs und Schweinshaxen, während Semmelknödel und Laugenstangen den klassischen Uhles und Rievkoche ersetzten. Entsprechend waren etliche männliche Gäste, unter diesen neben Stadtbürgermeister Gerhard Hausen auch der Chef der Wehr, Verbandsbürgermeister Karsten Fehr, auch krachledern in den typischen alpenländischen Beinkleidern über warmen, kniehohen Strümpfen und festem Schuhwerk erschienen, während viele Damen das Festtagsdirndl aus dem Schrank geholt hatten. Und so konnte man den Eindruck gewinnen, im Hofbräuhaus angekommen zu sein, lange bevor die „Wolpertinger Buam“ ihren Alpenrock aus dem Westerwald von der aus Birkenstämmen gebauten Bühne versprühten. Dicke Strohballen vom nahen Stuxhof komplettierten die ländliche Atmosphäre, während die Musiker die Gäste mit lauten Jodlern vom deutschen Rhein an den grünen Inn nach Kufstein entführten und die Damen der KG, von ihren Männern mit Maßkrügen versorgt, die Rolle der Wiesn-Bedienung übernommen hatten. Da hatte sich die Fahrzeughalle längst bis auf den letzten Platz gefüllt, nicht zuletzt, weil alle Löschzüge der Verbandsgemeinde Delegationen nach Unkel geschickte hatten, auch wenn nicht alle bei Weitem so stark vertreten waren wie die Erpeler Feuerwehrmänner um den stellvertretenden Wehrleiter Ralf Wester. Sie alle wurden Zeuge, wie sich Sascha Wiemer, unterstützt von seinen beiden Stellvertretern, Lionel Gironde und Uwe Schumacher, abmühte, mit dem Fassanstich das Oktoberfest auch offiziell zu eröffnen. Das gelang dem Wehrführer aber erst nach mehreren Schlägen mit dem Holzhammer auf den Kupferhahn, löste sich doch immer wieder der Klöppel vom Stiel, sodass Sascha Wiemer sich auch noch als „Werkzeugmacher“ betätigen musste, bevor er erleichtert ausrufen konnten: „O’zapft is!“

„Du musst nicht den Nippel durch die Lasche ziehn, sondern den Stiel in den Klöppel drücken“, riet Lionel Gironde seinem Chef beim Fassanstich mit Hindernissen.

„Du musst nicht den Nippel durch die Lasche ziehn, sondern den Stiel in den Klöppel drücken“, riet Lionel Gironde seinem Chef beim Fassanstich mit Hindernissen.

Als „Die drei Paulaner“ gehen Wehrführer Sascha Wiemer sowie seine Stellvertreter Lionel Gironde und Uwe Schumacher wohl in die Geschichte des Unkeler Löschzugs ein, der am Samstagabend beim Oktoberfest die Fahrzeughalle des Gerätehauses in ein Hofbräuhaus verwandelte.

Als „Die drei Paulaner“ gehen Wehrführer Sascha Wiemer sowie seine Stellvertreter Lionel Gironde und Uwe Schumacher wohl in die Geschichte des Unkeler Löschzugs ein, der am Samstagabend beim Oktoberfest die Fahrzeughalle des Gerätehauses in ein Hofbräuhaus verwandelte.

Jede Menge Dirndl und von stabilen Trägern gehaltene Lederhosen bestimmten das Gruppenbild der Gastgeber. Fotos: DL

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