Kanu Club Unkel e. V. (KCU)
Paddeln und Lagerleben in üppigem Grün
35 Mitglieder machten sich auf den Weg nach Bad Wildungen an der Eder mit ihrer ersten Eder-Kanu-Paddeltour
Unkel. Auf Einladung ihres Wanderwartes Jörg Euskirchen und unter Führung durch den zweiten Vorsitzenden Peter Keßler und Jugendwart Robert Spaltung nutzten rund 35 Mitglieder des Kanu Clubs Unkel e. V. (KCU) das Wochenende für eine Tour nach Bad Wildungen an der Eder. Nachdem am Vortag bereits die Boote, Zelte und alle nötigen Utensilien auf Anhänger sowie in Vereinsbus und Pkws geladen worden waren, konnte die Gruppe früh am Freitagnachmittag in Richtung Nordhessen starten und nutzte trockenes Wetter und Sonnenschein auf dem Campingplatz „Ederblick“ in Bad Wildungen-Mandern für den Lageraufbau. Besonders aktiv zeigte sich dabei die KCU-Jugend, die routiniert in recht kurzer Zeit drei Gruppenzelte und ihr Küchenzelt aufstellte. Sodann wurden die Umgebung erkundet, letzte Einkäufe getätigt, ein Lagerfeuer errichtet und der Tag mit einer gemütlichen Lagerfeier beendet.
Am Samstag brach die Unkeler Kanutengruppe nach dem Frühstück im Grünen zu ihrer ersten Eder-Paddeltour auf. Vom Einsatzpunkt Affoldern führte der Fluss die Kanuten über 13 Kilometer vorbei an üppig grünen Auen und großen Stauwehren sowie unter massiven Brücken hindurch und an der Ruine Altenburg entlang. Zurück im Lager wurden die Boote verstaut, nasse Sachen aufgehängt und die traditionelle Lagertischreihe errichtet. Der Tag klang bei schönstem Sonnenschein aus mit einem Grillfest und vielen Späßen am Lagerfeuer aus.
Am Sonntagmorgen zeigte sich der Himmel nach dem Frühstück zwar noch grau verhangen, doch blieb es zumeist trocken und so brachte die große Kanutenschar ihre Boote auf die Eder, um zu ihrer zweiten Tour aufzubrechen. Diese sollte flussabwärts bis ins 18 Kilometer entfernt liegende Felsberg gehen. Dabei kam die Gruppe auch am Highlight des Wochenendes vorbei, ein überfahrbares Schrägwehr in der Eder, das dazu einlud, mit wildem Schwung einen Höhenunterschied von rund zwei Metern zu überwinden. Dieses ließen sich einige der Jugendlichen mit ihrem Jugendwart Robert Spalting nicht entgehen und schossen schon bald ohne Kentern die Stromschnelle hinab. Der Rest der Boote wurde um das Wehr herumgetragen und wieder eingesetzt. Danach folgten die Mitglieder dem gemächlich dahin mäandernden Fluss an Fritzlar vorbei bis Felsberg und genossen bei gutem Paddelwetter die Ruhe und üppige Natur am Ufer. Ein weiterer Lagerabend mit Ofensuppe und anderen Spezialitäten schloss sich nach der Rückkehr nach Mandern an. Der Montag war dann durch Lagerabbau, Verstauen von Booten, Zelten etc. und die Rückfahrt nach Unkel bestimmt. Alle waren sich einig, dass dies einmal wieder eine sehr gut organisierte und gelungene Pfingsttour war.
