Allgemeine Berichte | 29.04.2014

Feierliche Eröffnung am Martinus Gymnasium Linz

„Raum der Muse“ dient der Ruhe und Besinnung

Linz. Schon seit acht Jahren gibt es am Martinus Gymnasium Linz (MGL) ein ganz besonderes Angebot, den „Raum der Stille“, der im Sommer 2012 renoviert und neu ausgestattet wurde, bevor Vertreter der Kirchen ihn in einer ökumenischen Feier eingesegnet hatten. Kurz vor den Osterferien wurde nun die sogenannte „obere Aula“ als „Raum der Muse“ eröffnet. Der Raum im Nebengebäude dient als Ort der Ruhe und Besinnung dazu, sich zurückzuziehen, seinen Gedanken nachzugehen und neue Kraft zu schöpfen - so können Schüler und Besucher unweit des Sekretariats und der Schulleitung in Ruhe Kunstwerke aller Jahrgangsstufen auf sich wirken lassen.

Zur Eröffnung begrüßte Schulleiter Axel Brott neben zahlreichen Schülern Ingrid Borgmann vom Schulelternbeirat und den Fördervereins-Vorsitzenden Ralf Bürvenich. Das Projekt „Muse“ habe Leuchtturmcharakter, weil es zeige, was man auf die Beine stellen könne, wenn alle an einem Ziel arbeiten würden. So konnte die „obere Aula“ nur mit finanzieller Unterstützung durch den Förderverein mit breiten Podesten und Stelen für Skulpturen und lang gezogenen Sitzreihen ausgestattet werden, von denen man die ausgestellten Kunstwerke aus betrachten kann. Musikalisch begleitet wurde die kleiner Feierstunden zunächst von Fabian Jehnen aus der 10a sowie von den Gitarristen Ismael Berrazouane und Kay Hirschfeld, während Laura Balasus Johann Wolfgang von Goethes Gedicht „Der Zauberlehrling“ vortrug. „Wir haben uns lange Gedanken über einen möglichen Namen für den Raum gemacht, weil wir ihn nicht nur als Ausstellungsfläche für die bildenden Künste nutzen wollen“, so Kunstlehrer Karl-Heinz Derno, der zusammen mit seinem Kollegen Josef Pröls das Konzept ausgearbeitet hatte. Entsprechend sei man auf die Personifizierung der Künste gekommen.

„Der musische Bereich wird zwar an Schulen als idealer Ausgleich für die ‚verkopften’ Fächer hoch gelobt, führt aber ansonsten leider ein eher stiefmütterliches Dasein“, monierte der Kunstlehrer. Um so erfreulicher sei es, dass sich Kreativität nun am MGL in der „Muse“ präsentieren könne. Diese solle nicht zum verstaubten Ausstellungsraum werden, sondern Schülern und Besuchern die Möglichkeit geben, neue Dinge zu entdecken, hob Karl-Heinz-Derno hervor. „Durch einen laufenden Wechsel der Kunstwerke werden wir für Attraktivität und Aktualität sorgen. Darüber hinaus sind Konzerte, Autorenlesungen und Rezitationen geplant“, versprach Pröls, bevor er zusammen mit dem Schülervertreter Lukas Schlemmer durch das symbolische Band-Durchschneiden den „Raum der Muse“ seiner Bestimmung übergab.

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