Bürgerverein Unkel
Rundum gelungene Jahresabschlusswanderung
Der letzte Ausflug des Jahres führte die Wanderer auf den Asberg
Unkel/Bruchhausen. Am letzten Novemberwochenende fand für den Bürgerverein Unkel e.V. mit einer Wanderung zum Asberg und nach Bruchhausen eine äußerst aktive Wandersaison ihr Ende.
Vom Unkeler Bahnhof ging es mit Wanderschuhen, Rucksack und Stöcken unter Führung von Wanderwart Willi Palm durch Scheuren vorbei an abgeernteten Weinbergen bergan nach Bruchhausen und weiter zum „Auge Gottes“, wo eine kurze Rast eingelegt wurde.
Die Sonne blieb den Unkeler Wanderern bis hierhin verwehrt und auch der weitere Weg zum Asberg war an diesem „Totensonntag“ durch Nebelschwaden und zeitweisen Nieselregen gekennzeichnet. Das konnte aber die gut ausgerüsteten und frische Waldluft liebenden Wanderer nicht schrecken.
So erreichte die Schar noch vor dem geplanten Zeitpunkt das Gipfelkreuz des Asbergs, der mit 441 m über NN die höchste Erhebung im Kreis Neuwied darstellt. Hier wurde zwischen 1881 und 1971 Basalt abgebaut. Er wurde von der Basalt AG als Wasserbausteine und Säulenbasalt zunächst mit Pferdefuhrwerken, dann mit einer Seilbahn nach Rheinbreitbach und später mit einer Lorenbahn bzw. Lkws ans Kasbacher Rheinufer transportiert. Heute zeugen nur noch ein Sprengschutzunterstand, Abraumsteine sowie große Kraterseen, die zu einem Feuchtbiotop für seltene Amphibien wurden, vom einstigen Bergbau.
Vom Gipfel aus führten stille Wald- und Wiesenwege die Unkeler zu ihrem nächsten Ziel: dem „Bruchhausener Hof“, wo sie schon eine vom Wirt eigens für die Abschlussfeier liebevoll eingedeckte Kaffee- und Kuchentafel erwartete. Bei Musik und den Bildern von den „Traumpfadwanderungen“ des Jahres 2013 wurde geplauscht, bis Willi Palm die Verleihung von Wanderauszeichnungen und die Überreichung von kleinen Präsenten für besondere Leistungen für die Gemeinschaft vornahm.
Er selbst erhielt in Anerkennung für die Organisation und Führung vieler Wanderungen aus den Händen von Herbert Schmitz eine Urkunde mit goldenem Lorbeerblatt am Bande. Auch für das kommende Jahr nahmen sich die Wanderer ein Tourenprogramm vor, für das schon zahlreiche Ideen bestehen. Interessenten sind hierzu immer herzlich eingeladen, Details werden im Frühjahr veröffentlicht.
