Fußball - Rheinlandliga
Schopp-Schützlinge überraschten Favoriten
FC Karbach : VfB Linz 4:2 (1:0)
Linz. In einem Nachholspiel der Fußball-Rheinlandliga kam der ambitionierte FC Karbach gegen den Tabellenletzten VfB Linz zu einem schmeichelhaften 4:2 (1:0)-Heimsieg. Schmeichelhaft deshalb, weil es lange Zeit nicht nach einem Sieg für die Hunsrücker ausgesehen hatte, denn abgesehen von einer starken Viertelstunde in der zweiten Halbzeit waren die tapferen Gäste keineswegs unterlegen. Vor allem in der ersten Halbzeit fabrizierte Karbach gegen die selbstbewußten Linzer kaum Positives.
Zur Überraschung vieler Zuschauer erspielten sich die Rheinländer zwei dicke Möglichkeiten: Zunächst schoss Dijan Ramovic von der Strafraumgrenze über das FCK-Gehäuse (10.), dann scheiterte Muhammet Ceylan freistehend am einheimischen Keeper Florian Bauer. Unmittelbar vor der Pause gelang den schwachen Platzherren doch die Führung. Der Linzer Thomas Hoffmann lief ungeschickt dem Karbacher Marc Thönnes von hinten in die Beine, sodass es folgerichtig Elfmeter gab.
Mirko Bernd (45.) ließ sich die Chance zur 1:0-Pausenführung nicht nehmen und ließ VfB-Torwart Christopher Schady keine Chance.
Die Gäste zeigten sich nach Wiederanpfiff keineswegs geschockt, spielten weiterhin mutig mit und wurden dafür belohnt. VfB-Akteur Hoffmann (52.) nutzte eine Verwirrung in der FC-Abwehr und lochte zum 1:1-Ausgleich ein.
Und es hätte noch schlimmer für Karbach kommen können, denn drei Minuten später gab es einen Handelfmeter für das Schlusslicht. Der Linzer Björn Schneider scheiterte aber an dem glänzend reagierenden FC-Schlussmann Bauer.
Ab der 70. Minute hatte der Favorit dann die schon erwähnte Drangphase und erhöhte durch Tobias Schinnen (76.), Tobias Rauch (77.) sowie Jannik Koerner (82.) auf 4:1, ehe der eingewechselten Sebastian Fabiunke den 4:2-Endstand markierte. Fazit: Die Schützlinge von VfB-Trainer Mirko Schopp hatten sich gut verkauft, mussten sich aber am Ende der individuellen Klasse des Gegners beugen.
Es spielten: Schady, Hoffmann, Korf (81. Böcking), Roscher, Kröll, Splettstößer, Ramovic (78. Fabiunke), Schneider (58. Knopp), Ceylan, Langenfeld, Phuoc Le.
