Rheinbreitbacher KG „Me haalen et us“ ehrte drei Mitglieder
Sessionsorden für „Quetschebüggel“ und „Mutzemändelche“
Rheinbreitbach. Einen Heimatorden wie die Erpeler hat die Rheinbreitbacher KG „Me haalen et us“ zwar nicht zu vergeben, Ehrungen konnte der 2. Vorsitzende Thomas Saß aber trotzdem vornehmen. Kurz vor der Pause der Narrensitzung rief er mit Margret Sauer, Herbert Baumann und Wolfgang Morsbach drei verdiente und vor allem langjährige Karnevalisten auf die Bühne. Zunächst ehrte er mit dem Sessionsorden den „Quetschebüggel“ der unvergessenen „Vier Asse und ein Joker“, Herbert Baumann, für 50-jährige Zugehörigkeit zu den „Ushaalern“, eine Auszeichnung, die dem verhinderten Gitarristen des Quintetts, Bernd Titze, nachträglich zukommen wird.
Seit 40 Jahren gehört Wolfgang „Moses“ Morsbach der KG an, der 1984 das Amt des 1. Vorsitzenden übernommen hatte und sich über viele Jahre hinweg als der richtige Mann erwiesen hatte, mit den logistischen Problemen der Karnevalsveranstaltungen souverän und in aller Ruhe fertig zu werden. Fünf Jahre nach ihm war Margret Sauer zu den „Ushaalern“ als „Mutzemändelche“ gestoßen, die Thomas Saß ebenfalls für ihre Treue ehrte, bevor er anschließend Literatin Marlene Rother schon zur Halbzeit für eine tolle Sitzung dankte, um abschließend dem 1. Vorsitzende Rudolf Martin zum Geburtstag zu gratulieren, was natürlich nicht ohne Ständchen von Hunderten von Jecken ablief.
