Allgemeine Berichte | 26.11.2013

Tier-, Natur- und Artenschutz Siebengebirge e. V.

„Tierschutz kennt keine Landesgrenze“

Der Rüde Maxi sucht ein liebevolles Zuhause

Maxi entging dem Tod auf den Straßen Rumäniens und sucht nun ein liebevoll umsorgtes, fürsorgliches Zuhause auf Lebenszeit.Tierschutz Siebengebirge / Antje Firmenich

Region. Auslandstierschutz liegt dem Tierschutz Siebengebirge sehr am Herzen. Nicht zuletzt auch deshalb, weil eben gerade diese Tiere, die oftmals in den Lieblings-Urlaubsgebieten geboren werden, keine Chance auf eine Vermittlung vor Ort haben und von einem ausgesprochen liebenswerten Charakter sind.

Schon seit vielen Jahren unterstützt der Tierschutz Siebengebirge Kooperationspartner in Spanien und jetzt auch in Rumänien. In Rumänien ist seit Kurzem ein Gesetz in Kraft getreten, das eine regelrechte Hetzjagd auf die Straßenhunde Rumäniens ausgelöst hat. Vor Ort gilt der Grundsatz „ nur ein toter Hund ist ein guter Hund.“ Die „Hundefänger Mafia“ fängt jeden Hund ein, ganz gleich, ob er eine Ohrmarke trägt und somit als „kastriert“ gekennzeichnet ist, oder ob er sogar einen Besitzer hat.

Das notwendige, nationale Gesetz, welches die verpflichtende Kastration und Chip-Kennzeichnung der Hunde bringen soll, wird leider nicht verabschiedet, da interessierte Kreise bemüht sind, an der Legalisierung der Tiertötungen festzuhalten. Dies bedeutet für die Hunde: sofortige Einschläferung beziehungsweise Einschläferung nach sieben oder 14 Tagen.

„Das ist nicht fair den Tieren gegenüber, die ungewollt in eine Welt geboren werden, die sie sich nicht ausgesucht haben“, argumentiert Ozan Stoll, erster Vorsitzender des Tierschutz Siebengebirge. „Wenn wir freie Pflegeplätze haben, darf immer ein Hund unserer Kooperationspartner nachrücken. Und nun, wo derartige Massaker an Hunden in Rumänien geschehen, werden wir gerade diesen Tieren helfen. Wir können hier nicht wegsehen und uns auf unseren Radius und Einsatzbereich beschränken. Wir verurteilen diese brutale Vorgehensweise und das Elend der Tiere berührt uns sehr, deshalb werden wir helfen, wo es nur geht“.

Beim Tierschutz Siebengebirge warten zurzeit circa 20 Hunde auf ein neues Zuhause. So auch der circa zwei Jahre alte Rüde Maxi, den der Verein von rumänischen Tierschützern übernommen hat. So entging Maxi dem sicheren Tod. Der zauberhafte Rüde ist noch sehr schüchtern und braucht einige Zeit zum „Auftauen“. Wenn aber vorsichtig mit ihm Kontakt aufgenommen wird, ist er für jede Streicheleinheit unendlich dankbar. Der Tier-, Natur- und Artenschutzverein Siebengebirge würde sich freuen, wenn Maxi dieses Weihnachtsfest schon in seinem neuen Zuhause erleben dürfte. Eine Kontaktaufnahme mit der Pflegestelle Seitz ist unter der Tel. (0 22 24) 40 55 möglich.

Weitere Vereinsinformationen gibt es auch im Internet auf www.tierschutz-siebengebirge.de oder https://www.facebook.com/TierschutzSiebengebirge und über die Hotline 0700/01230845.

Pressemitteilung

Tier-, Natur- und Artenschutz

Siebengebirge e. V.

Maxi entging dem Tod auf den Straßen Rumäniens und sucht nun ein liebevoll umsorgtes, fürsorgliches Zuhause auf Lebenszeit.Foto: Tierschutz Siebengebirge / Antje Firmenich

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