Nach intensiver Vorbereitung wurde das Katholische Familienzentrum in Unkel eröffnet
„Türen öffnen - Wege erschließen!“
Unkel. „Türen öffnen - Wege erschließen!“ Unter diesem Motto konnte das Katholische Familienzentrum im Seelsorgebereich Verbandsgemeinde Unkel am Samstagvormittag nach etwa eineinhalbjähriger Planungs- und Vorbereitungszeit in der Kindertagesstätte Sankt Pantaleon seine Anerkennung durch die Diözese Köln feiern. Begrüßen konnte dazu Pfarrer Andreas Arend als Vorsitzender der Verbandsgemeindevertretung neben seinem Kollegen Günter Lülsdorf aus Erpel, Diakon Winfried Reers und Kirchenmusiker Martin Monter , VG-Chef Karsten Fehr sowie die Bürgermeister von Unkel und Erpel, Gerhard Hausen und Cilly Adenauer, auch zahlreiche Mitglieder der Gemeinderäte wie des Stadt- und des VG-Rates und nicht zuletzt den Diplom-Theologen Michael Wehling, Referent für Kindergartenpastoral der Diözese Köln, sowie Markus Schlüter, Regionalreferent in der Gemeindepastoral Rhein-Sieg.
Kinder und ihre Familien stehen im Mittelpunkt
„Ja, ja bei uns ist immer etwas los“ schmetterten die Kinder des Gastgebers um Kitaleiterin Bernadette Hausen und ließen ihren kompletten Wochenablauf Revue passieren. Dass sie und ihre Familien im Mittelpunkt stehen, das sei dem Seelsorgebereich schon immer ein wichtiges Anliegen gewesen, betonte Gemeindereferentin Rita Cosler. „Dabei verstehen wir unter Familie nicht nur die traditionell-klassische Familie mit Mutter, Vater und ein oder mehreren Kindern, sondern schließen alle weiteren Formen mit ein, in denen erziehungsberechtigte Erwachsene mit Kindern oder erwachsene „Kinder“ mit ihren Eltern zusammen leben oder füreinander Verantwortung übernehmen“, hob sie hervor.
Der offizielle Startschuss für das Katholische Familienzentrum, die Zertifizierung durch das Erzbistum Köln, stehe am Ende eines Prozesses, in dessen Verlauf die Beteiligten viel über die Situation von Familien nachgedacht, viele Informationen eingeholt und ein breites Programm erstellt hätten. Da sich die Lebenszusammenhänge von Familien stetig verändern würden und vielen Wandlungen unterworfen seien, nicht zuletzt bei den Senioren, müssten diese Angebote immer wieder auf die realen Situationen hin überprüft werden.
Anlaufstelle für alle Anliegen von Familien
Entsprechend ist das Katholische Familienzentrum Anlaufstelle für alle Anliegen von Familien in den unterschiedlichsten Lebensphasen. Und nicht nur das: Es richtet sich an alle Familien, denn religiöse Orientierung, soziale Stellung, Alter und ethnische Herkunft spielen keine Rolle. „Ein Blick in das Programm zeigt nicht nur die Vielfalt der Angebote, sondern auch, dass Vereine, Gruppen und Initiativen der unterschiedlichsten Orte in der VG vertreten sind. Unser Katholisches Familienzentrum ist ein Netzwerk, bei dem die Fäden der Angebote von bislang sieben Orten und Räume hier in der Kindertagesstätte Sankt Pantaleon, quasi dem Knotenpunkt zusammenlaufen“, erklärte Rita Cosler.
Ihr sowie Pfarrer Andreas Arend und Bernadette Hauses, sowie natürlich allen, die sich für das Projekt eingesetzt und stark gemacht hatten, dankte VG-Chef Karsten Fehr ausdrücklich. Michael Wehling übergab die Zertifizierungsurkunde an Pfarrer Andreas Arend, Rita Cosler und Bernadette Hausen. „Das Familienzentrum ist somit eine echte Bereicherung für unsere Gemeinde, vor allem aber für die Familien, die auf eine effektiv vernetzte Beratungsstruktur bauen können“, lobte Karsten Fehr die Initiatoren. „„Die Aufnahme der Tätigkeit des Katholischen Familienzentrums bietet nun allen Familien die Möglichkeit, bessere Lebensbedingungen und Entwicklungsmöglichkeiten zu erhalten“, so Karsten Fehr in seiner Gratulationsrede, mit welcher der offizielle Teil der Feierstunde beendet war.
