VfB Linz - Fußball-Bezirksliga Ost
Unglückliche Derbyniederlage
VfB Linz – SV Windhagen 0:1 (0:0)
Linz. Im Spitzenspiel der Fußball-Bezirksliga Ost setzte sich der SV Windhagen beim VfB Linz nach einer gutklassigen Partie mit 1:0 (0:0) durch, nahm gleichzeitig Revanche für die im Hinspiel erlittene 1:2-Heimniederlage.
Die 200 Zuschauer sahen zwei Mannschaften, die flott nach vorne spielten. Klare Torchancen blieben aber aus, denn zwei disziplinierte Abwehrreihen dominierten das Geschehen. In der 43. Minute endlich eine nennenswerte Möglichkeit, als der Linzer Michael Krupp den SV-Keeper Philipp Lissen mit einem 20-Meter-Distanzschuss zu einer Glanzparade zwang. Im zweiten Durchgang bekämpften sich beide Teams zwar leidenschaftlich, aber in den Strafräumen spielte sich weiterhin nicht viel ab. Ein Freistoß von Labinot Prenku, den der VfB-Schlussmann Sebastian Seitz gerade noch entschärfte, war der erste Windhagener Warnschuss (49.). In der 63. Minute dann Torjubel im Windhagener Lager: Matthias Metzen hatte VfB-Keeper Seitz mit einem Lupfer zum 0:1 überlistet. In der Folgezeit übernahm Linz das Kommando und drängte vehement auf den Ausgleich. Mit Glück und einem starken Torwart Lissen überstanden die Gäste die Drangperiode der Platzherren und nahmen am Ende drei wertvolle Punkte mit nach Hause. Der Windhagener Trainer Martin Lorenzini räumte ein, dass seine Mannschaft ein wenig Glück hatte. „Aber der Sieg ist hart erarbeitet. Manchmal entscheiden eben Kleinigkeiten“, so der Gästecoach. Sein Trainerkollege Paul Becker blieb gelassen: „Schade, nach meiner Meinung hat die bessere Mannschaft verloren. Wir hätten zumindest ein Unentschieden verdient gehabt, doch wir haben einen Fehler zu viel gemacht.“
Bereits am Freitagabend um 20 Uhr gilt es für Linz drei Punkte einzufahren, um als Tabellendritter in die Winterpause zu gehen. Gastgeber ist der TuS Montabaur. Die Westerwälder sind zwar abstiegsgefährdet, spielen aber einen unbequemen und unkomplizierten Fußball. Diese bittere Erfahrung musste zuletzt der SV Windhagen machen, der in Montabaur über ein enttäuschendes 0:0 nicht hinauskam. Die Becker-Schützlinge dürften also gewarnt sein und dementsprechend konzentriert auflaufen.
VfB Linz: S. Seitz, Lacher (85. Skorobogatko), Bernard, Joch, Kuqi (61. M. Seitz), Kizilkan, Krupp, Schuth, Kyrion (75. Hoxhaj), Ramovic.
Schiedsrichter: Matthias Vogel (Wallmenroth).
