Fußball-Bezirksliga Ost
VfB-Trainer Michael Roos war sauer
SG Weitefeld-Langenbach/F./W. - VfB Linz 3:1 (2:1)
Linz. In der Fußball-Bezirksliga Ost verzeichnete der VfB Linz einen Fehlstart im neuen Fußballjahr, unterlag bei der SG Weitefeld-Langenbach/Friedewald/ Neunkhausen mit 1:3 (1:2) und das verdient. In Durchgang eins sahen die Zuschauer ein verteiltes Spielgeschehen, in dem die Gäste die erste Einschussmöglichkeit besaßen. Nach einem Fehler von Tim Müller kam der Linzer Arjan Kuqi frei zum Schuss, der aber am SG-Keeper Sören Trippler scheiterte. In der 28. Minute gingen die Platzherren in Front: Dennis Penk hatte seinen Mitspieler Fabian Lohmar in Szene gesetzt, der den Linzer Schlussmann Christopher Schady mit einem sehenswerten Heber überlistete. Die Antwort der Gäste erfolgte in der 41. Minute, als der VfB-Angreifer Andre Fischer in den Weitefelder Strafraum eindrang und sein Nachschuss - er war zuvor an Trippler gescheitert - vom SG-Abwehrspieler Müller zum 1:1 ins eigene Netz gelenkt wurde. Kurz vor dem Halbzeitpfiff Torjubel im einheimischen Lager. Maik-Oliver Seibel hatte einen Einwurf seines Mannschaftskollegen Jens Reifenrath per Hinterkopf zur 2:1-Pausenführung im Linzer Kasten untergebracht (45.). Nach Wiederanpfiff sahen die Zuschauer 45 Minuten Einbahnstraßenfußball in Richtung Gästetor. Von den Rheinstädtern war überhaupt nichts mehr zu sehen und sie durften von Glück sagen, dass die Einheimischen mit ihren zahlreichen Torchancen nichts anzufangen wussten. Schließlich war es der eingewechselte SG-Akteur Joshua Weller (88.), der mit seinem Treffer den 3:1-Sieg seiner Mannschaft sicherstellte. „Nach ausgeglichener erster Halbzeit war die zweite Hälfte ein absoluter Witz“, schimpfte der Linzer Coach Michael Roos nach dem Abpfiff. „Es war kein Aufbäumen zu erkennen und die Mannschaft hat sich nicht gewehrt. Das war eine Katastrophe.“ VfB Linz: Schady, Hoxhaj, Hammerstein, Brandt (73. Ramovic), Schneider (75. Le), Korf, Bünjamin, Fischer, Krupp, Schunk und Kuqi.
Vorschau
Gelegenheit zur Wiedergutmachung besitzen die Roos-Schützlinge am kommenden Sonntag um 14.30 Uhr, wenn die SG Hundsangen am Kaiserberg gastiert. Die Statistik spricht für die Linzer. Zuhause noch unbesiegt, dazu sieben Siege und ein Remis - eine stolze Bilanz. Die Auswärtsbilanz der Westerwälder ist dagegen eher mickrig: Zwei Siege, ein Remis und fünf Niederlagen. Man darf gespannt sein, ob der VfB seiner Favoritenrolle gerecht wird.
