Der „Linzer Salon“ beim Frühlingsfest der Neustraßen-Anlieger
Von Erfolgen und Plänen
Linz. „Wir haben uns gedacht, dass das Frühlings-Straßenfest, das die Anlieger der Neustraße während des Drehorgelfestes veranstalten, eine gute Gelegenheit ist, die Entwicklung unseres sozialen und kulturellen Begegnungszentrum der vergangenen vier Monate den Bürgern von Linz zu präsentieren und ihnen die vielfältigen Möglichkeiten zur kostenlosen Nutzung der Räume im Sparkassengebäude an der Mittelstraße aufzeigen, in denen auch das Linzer Gemeindecafé beheimatet ist“, erklärte Uschi Büsch, die den „Linzer Salon“ Anfang des Jahres zusammen mit Gertrud Stahl sowie Anja und Günter Birrenbach aus der Taufe gehoben hatte.
Vielfältiges Infos
Aufmerksam auf diesen machte sie mit ihren Kolleginnen von der Handarbeits- und Kreativgruppe an langen Ständen. „Neben unserer Handarbeits- und Kreativgruppe die sich jeden 2. und 4. Dienstag im Monat, ab 18 Uhr trifft sowie der Rentenberatung, die immer rechtzeitig angekündigt wird, tagt einmal im Monat der Verein ‚Herbstzeitlose’ um Anja Birrenbach, der sich für selbstbestimmtes Leben im Alter einsetzt“, so Uschi Büsch. Leider sei Anja Birrenbach wie auch ihr Mann Günter aus dem Orgateam ausgeschieden, das dafür nun von Cornelia Schuth und Annette Schütte tatkräftig unterstützt werde, berichtete die Initiatorin des „Linzer Salons“ der aus der Bürgerinitiative „Linz gestalten- Leben in der Altstadt“ hervorgegangen war. Neben den genannten Aktivitäten biete Susanne Thaprich Gedächtnistraining im Begegnungszentrum an. Wie das aussehe, davon könne man sich anhand der Aufgaben eine Vorstellung machen, die an ihrem Stand von der Gedächtnistrainerin aufgebaut worden seien, die zum nächste Treffen am Donnerstag, 28. Mai, ab 16 Uhr einlade. „Und gestern erst haben uns drei jungen Nachwuchsbibliothekarinnen vom Martinus-Gymnasium, Annalena, Hannah und Florentina, im Blauen Salon ihre Ausleihbibliothek für Erwachsene eröffnet“, berichtete Uschi Büsch.
Vieles ist möglich
Trotz dieser Erfolge, rundum zufrieden ist sie noch lange nicht. „Längst nicht alles, was wir intendiert hatten, konnte bislang realisiert werden. So ist weder der Lesezirkel noch der von Gertrud Stahl geplante Singkreis zustande gekommen“, bedauerte sie. Ebenso wenig wie der von ihr ins Auge gefasste Austausch der Nationen in Form eines interkulturellen Treffs. „Natürlich gibt es das ökumenische Willkommenscafé für Menschen aller Nationalitäten im Katharinenhof. Daneben könnte es aber durchaus einen weiteren Treffpunkt im ‚Linzer Salon’ geben. Zumal wir dort den handwerklich äußerst geschickten Ausländerinnen zwei Nähmaschinen für die Kleiderproduktion zur Verfügung stellen können“, so Uschi Büsch. Weitere Infos zum „Linzer Salons“ gibt es unter Tel. (01 73) 7 04 17 47.
