Leserbrief zu „Linksabbiegespur kommt 2016“
„Von der Sache her erstaunlich,vom Termin her nicht“
Von der Sache her erstaunlich, vom Termin her nicht, steht doch im Frühjahr 2016 die Landtagswahl an. Nachdem die Ortsgemeindeverwaltung in gemeinschaftlicher Arbeit mit dem zuständigen Fachbereich der Verbandsgemeindeverwaltung Linz am Rhein unter permanentem Engagement, sich jahrelang für die Maßnahme „Linksabbiegespur B 42“ eingesetzt hat und nun endlich richtungsweisende Ergebnisse vorliegen, hat auch der SPD-Ortsverein Leubsdorf dieses Thema aufgegriffen. Während dieser langjährigen verantwortungsvollen und herausfordernden Arbeitsphase gab es dazu keinerlei Verlautbarungen seitens des SPD-Ortsvereins. Pünktlich zum Beginn des Landtagswahlkampfes werden hochrangige Landes- und Kreispolitiker zu einem Fototermin geladen, um dann lediglich die erzielten Ergebnisse, die dem Bürgermeister der Verbandsgemeinde und der Verwaltung seit Mai dieses Jahres schriftlich vorliegen, zu bestätigen. Dabei hat es jahrelang Zwischenberichte, beruhend auf nachvollziehbarem Schriftverkehr, durch den Ortsbürgermeister im Gemeinderat, in dem auch SPD-Mitglieder sitzen und in Einwohnerversammlungen gegeben. Nachdem sich nun nachweislich Erfolge in diesen langwierigen Bemühungen abzeichnen, die keinesfalls auf parteipolitischer Einflussnahme, sondern auf verantwortungsvollem Verwaltungshandeln beruhen, möchte der SPD-Ortsverein sich diese im Rahmen des Landtagswahlkampfes zu eigen machen. Wir können und wollen es nicht hinnehmen, dass damit versucht wird, jahrelangen Einsatz und Arbeit der Ortsgemeindeverwaltung und der Fachbereichsleiterin, Frau Stirba, zu konterkarieren. Wir bleiben jedenfalls am Ball und werden uns auch weiterhin in gemeinsamen Anstrengungen dafür starkmachen, dass die derzeit vorliegenden schriftlichen Ergebnisse sich zeitnah in der Umsetzung dieser für die Leubsdorfer Bürgerinnen und Bürger wichtigen Verkehrssicherheitsmaßnahme wiederfinden. Im Übrigen: Anstatt die knapp bemessene Zeit stark beschäftigter Landes- und Kreispolitiker zu strapazieren, hätte eine Nachfrage über den aktuellen Sachstand bei den Entscheidungsträgern vor Ort einer umfassenden Information Rechnung getragen.
Achim Pohlen, Ortsbürgermeister
Erich Honnef, 1. Beigeordneter Ortsgemeinde Leubsdorf
