Unkel besteht mit Bravour die Überprüfung der fünf Kriterien
Weitere vier Jahre Fairtrade-Town
Unkel. Unkel darf auch weiterhin den Titel „Fairtrade-Town“ tragen. Bei Überprüfung der fünf Kriterien, die Voraussetzung für den Titel sind, hat Unkel bravourös bestanden. Dies bestätigte Fairtrade Deutschland am 7. Januar 2014 Stadtbürgermeister Gerhard Hausen sowie der Lenkungsgruppe. Der Titel „Fairtrade-Town“, den die Stadt seit 2011 tragen darf, wurde jetzt um vier Jahre verlängert. Städtische Einrichtungen, Gastronomie und Gewerbe, Vereine und Kirchengemeinden bieten immer mehr fair gehandelte Waren an. Die Steuerungsgruppe, bestehend aus Vertretern der ZukunftsWerkstatt, Verwaltung, Geschäftswelt, Schulen und Kirchengemeinden aus Unkel setzen sich dafür ein, dass es neben „Fairtrade“-Produkten in jedem Jahr auch informative Veranstaltungen zum Thema fairer Handel gibt.
Bemühungen tragen Früchte
“Wir sind sehr froh, dass unsere Bemühungen im Bereich Fair-Trade in Unkel Früchte tragen und der Titel “Fairtrade-Town“ erneuert werden konnte. Dies ist nicht zuletzt der Aufgeschlossenheit und Bereitschaft von Verwaltung, Geschäftswelt, Kirchen und Vereinen zu verdanken. Das ermuntert, den Gedanken des regionalen, fairen und ökologischen Konsums weiter zu verbreiten“, so die Steuerungsgruppe.
Faire Preise Nachhaltige Entwicklung
Durch die Fairtrade-Town-Kampagne werden immer mehr Menschen auf den fairen Handel aufmerksam. Faire Preise garantieren den Produzenten in Entwicklungsländern ein höheres Einkommen und damit nachhaltige Entwicklungsmöglichkeiten. Wichtige Kriterien des Fairen Handels sind darüber hinaus das Verbot illegaler Kinderarbeit, menschenwürdige Arbeitsbedingungen und Fairtrade-Prämien für soziale Projekte. Weltweit gibt es zur Zeit rund 1.200 „Fairtrade-Towns“, in Deutschland sind es 218, die Stadt Unkel war die 40ste und darf durchaus als eine der „Vorreiterinnen“ angesehen werden.
