Allgemeine Berichte | 29.10.2013

Bürgerverein Unkel

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt

Fast 20 km wurden bei bestem Wanderwetter auf dem Pellenzer Seepfad bewältigt

Die Wanderer kurz vor dem Start in Nickenich. Privat

Unkel/Nickenich. „Wer nicht wagt, der nicht gewinnt“, dies sagten sich am vorletzten Oktoberwo­chenende acht wanderlustige Mitglieder und Freunde des Bürgervereins Unkel e. V. und machten sich trotz verhaltener Wetterprognosen auf den Weg in die Eifel, um die Letzte der für 2013 angesetzten „Traumpfad“-Wanderungen zu unternehmen. Diesmal stand der „Pellenzer Seepfad“ auf dem Programm. Dafür fuhr die Gruppe zunächst zum Startpunkt in Nickenich, dem Parkplatz am „Tumulus“, einem römischen Grabmal mit drei überlebensgroßen Statuen. Von dort ging es mit Wanderschuhen, Rucksack und Stöcken unter Führung von Heribert Schmitz immer den orangefarbenen Traumpfad-Logos folgend bergan in den Wald.

Ein erstes Zwischenziel bot der Eppelsberg, von dem der Blick hinunter in einen mächtigen, noch in Betrieb befindlichen Steinbruch ging, in dem Vulkanasche und Bims abgebaut werden. Der Blick auf die hohen Seitenwände gab einen guten Eindruck von der erdzeitgeschichtlich mit 40.000 Jahren noch junge Eifelgeologie und die unterschiedlich gefärbten Ascheschichten erzählten von der unru­higen, feurigen Vergangenheit der Region. Weiter ging es dann hinauf bis zur Hermann-Hütte, vor der die Teilnehmer über die Pellenz und - in weiter Ferne - sogar zum Drachenfels blicken kann. Dort hatte sich auch die leichte Nebellage geklärt und zeitweise begleitete selbst die Sonne die Unkeler Wanderer.

Nach einer kurzen Rast ging die Tour weiter bergan und bergab durch endlosen Mischwald, dessen Boden von Pilzen in allen Formen und Farben übersät war, und schließlich hinab in Richtung Maria Laach. Die Route führte bis an den See und bot mit einer Raststelle willkommene Gelegenheit für eine Brotzeit. Bei der Gelegenheit erhielten drei Mitglieder der Gruppe von Tourführer Heribert Schmitz Wanderbuttons für die Teilnahme an allen Traumpfadwanderungen. Beim anschließenden Verlassen des Eifelsmaars gegenüber vom berühmten Kloster wurden per steilem Anstieg circa 200 Höhenmeter überwunden und ein Höhenrundweg beschritten. Er führt vorbei an uralten Wegesteinen aus Basalt, auf denen schaurige Orte wie die „Teufelskanzel“, der „Krufter Ofen“ oder das „Kellerkreuz“ aus­gewiesen werden.

Am Ende der Wanderung erreichte die Gruppe nach weiteren traumhaften Orten und Ausblicken wie­der Nickenich, wo ein Besuch der vorzüglichen „Bäckerei zur Linde“ mit leckerem Kuchen für so man­che Strapaze der Wanderung entschädigte. Gut gestärkt und bestens gelaunt konnte es dann wieder zurück nach Unkel gehen. Das nächste Event des Bürgervereins wird die Abschlusswanderung, die am Sonntag, 24. November zum heimischen Asberg führen und ihren Abschluss im Bruchhausener Hof finden wird.

Die Wanderer kurz vor dem Start in Nickenich. Foto: Privat

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