Förderverein St. Martin Linz lud in die Marienkirche ein
Würdiges Konzert zum Abschied
Pfarrer Klemens Hombach geht nach 18 Jahren in der Bunten Stadt in Ruhestand
Linz. 1997 hatte der in Kotzenroth/Rosenheim geborene Priester Klemens Hombach den seelsorgerischen Dienst als Pastor der Pfarrei Linz-Dattenberg-Ohlenberg angetreten und zugleich auch als Dechant die Leitung des Dekanats Linz übernommen.
Am 10. Mai wird er nun nach 18 Jahren in den Ruhestand gehen und von der Pfarreiengemeinschaft Linz offiziell verabschiedet. Das hat den Förderverein St. Martin nicht davon abgehalten, Hombach bereits gut drei Wochen vor diesem Termin ein Abschiedskonzert in St. Marien zu bescheren.
„Das ist heute ein sehr zweischneidiges Datum, denn den Abschied nach so langen Jahren wollen wir eigentlich gar nicht feiern“, erklärte der Vorsitzende des Vereins, Peter Gillrath, nachdem er den Ehrengast begrüßt hatte.
Dafür ist der Bayer, der nach der Priesterweihe 1973 Pfarrer in Völklingen war, die letzten fünf Jahre zudem Dechant des Dekanats Konz, auch in Linz viel zu beliebt. Einen würdigen Abschied habe Klemens Hombach allemal verdient, hob Gillrath hervor.
Wichtige Ämter in Dekanat und Diözese bekleidete
Immerhin war der Geistliche nach seinem Amtsantritt in der Bunten Stadt am Rhein auch stellvertretender Regionaldekan der Region Koblenz, bevor er von Bischof Reinhard Marx 2004 zum Dechanten des neu geschaffenen Dekanats Rhein-Wied ernannt worden war, das flächenmäßig etwa dem Landkreis Neuwied entspricht. Gleichzeitig gehörte Klemens Hombach zehn Jahre lang dem Diözesan-Steuerrat des Bistums Trier an und war leitender Pfarrer in der neu geschaffenen Pfarreiengemeinschaft Linz-Dattenberg-Ohlenberg-St. Katharinen-Vettelschoß. 2011 wurde Hombach von Bischof Stephan Ackermann zum Domkapitular ernannt und 2014 in die Synode des Bistums Trier berufen, nachdem er 2012 das große Dekanat jüngeren Händen überlassen hatte.
„Trotz der zwiespältigen Gefühle haben wir das Angebot des British University Chamber Orchestra and Choir angenommen, hier in Sankt Marien ein Benefizkonzert zugunsten unserer ehrwürdigen Martins-Basilika zu geben“, erklärte Peter Gillrath.
Obwohl der Förderverein St. Martin an der Gestaltung des Programms nicht beteiligt gewesen sei, spiegele dieses mit Werken von Ludwig van Beethoven und Gabriel Fauré doch Freude und Trauer gleichermaßen wider.
