Vorweihnachtlicher Markt in Münstermaifeld fand erstmalig im neu gestalteten Rosengarten statt
Adventsmarkt mit viel Atmosphäre
Münstermaifeld. Eine gemütliche vorweihnachtliche Atmosphäre herrschte am vergangenen Samstag auf dem Münstermaifelder Adventsmarkt, dem ältesten seiner Art auf dem Maifeld. Erstmals hatte die Stadt den Markt schwerpunktmäßig in den Hof der Probstei sowie in den neu gestalteten Rosenhof verlagert. Hierdurch entstand ein in sich geschlossener Bereich mit einem heimeligen Ambiente, welches bei den zahlreichen Marktbesucher für Wohlbefinden sorgte. Rund um einen schönen großen Weihnachtsbaum hatten Vereine und Gruppen ihre Stände platziert und präsentierten ein umfangreiches kulinarisches Angebot. Die Kröbbelche des Möhnenvereins waren heiß begehrt, die Gruppe „Wir für Münstermaifeld“ servierte Döppekoche und bei der CDU gab es Steaks und Bratwürste vom Schwenkgrill. Die Mitglieder der Prinzengarde, der Stadtkapelle sowie die Alten Herren, die vor dem Café Melange ihren Stand aufgeschlagen hatten, sorgten für Glühwein und andere Getränke. Auf dem Münsterplatz am Eingangsbereich zur Probstei hatte die Jugendfeuerwehr ein großes Zelt zur Bewirtung aufgeschlagen. Bei den Pfadfindern „Maifeld-Scouts“, die mit einem Bollerwagen auf dem Marktgelände unterwegs waren, konnten preiswert kleine und große Nikoläuse erworben werden. Neben dem Genuss kulinarischer Leckereien hatten die Marktbesucher die Möglichkeit, weihnachtliche Deko- und Geschenkartikel, wie Adventskränze, Deko-Schneemänner, Schmuck und Weihnachtskrippen zu erwerben. Zusätzlich zu den insgesamt 28 Verkaufsständen boten auch die umliegenden Geschäfte interessante Angebote für das bevorstehende Weihnachtsfest.
Decken und offenes Feuer
Zum Verweilen hatten zahlreiche Helfer Sitzbänke herangeschafft, auf denen sich die Besucher gerne niederließen. Es lagen Decken bereit, damit niemand frieren musste und viele offene Feuerstellen gab es außerdem. Im Hof der Probstei präsentierte der Förderverein "Stiftung Kulturbesitz Gebiet Münstermaifeld“ im Rahmen der „Kleinen Münstermaifelder Reihe“ Grußkarten mit Motiven des Künstlers Armin Krämer und ein Foto-Buch mit Maifeld-Bildern von Otto Hartloff. Der Förderverein Synagoge stellte einen Kalender mit Maifelder Motiven vor. Im Erdgeschoss der umgebauten Probstei, dem neuen „Zentrum Historisches Maifeld“, zeigte Josef Rottländer unter dem Motto „Münstermaifeld – früher und heute“ eine Sammlung von Fotos der Münstermaifelder Altstadt aus dem Jahre 1966 und einen Film über die Feier zum 700. Jahrestag der Verleihung der Stadtrechte von 1977. Für die jungen Besucher wurde im Rathaussaal ein Bastelnachmittag angeboten. Zudem hatte das Heimat- und Erlebnismuseum von 14 bis 19 Uhr seine Pforten geöffnet. Der Besuch des Heiligen Nikolaus gehörte zum Höhepunkt des Adventmarktes.
Die Engel waren mit dem Nikolaus unterwegs
Gemeinsam mit seinen Engeln und eskortiert von der Jugendfeuerwehr begab er sich auf einen Rundgang und beschenkte die staunenden Kinder mit süßem Gebäck. Die Blechbläsergruppe der Stadtkapelle sorgte für die stimmungsvolle musikalische Begleitung. Das gemeinsame Resümee von Stadtbürgermeister Robert Müller und Organisator Walter Meurer fiel positiv aus: „Unser Markt hat an Attraktivität gewonnen und bietet viel Atmosphäre“.
Heimelige Atmosphäre auf dem Münstermaifelder Adventsmarkt.
Bei den Alten Herren konnten sich die Marktbesucher mit heißen Getränken aufwärmen.
Das Seniorenzentrum St.Josef bot selbst hergestellte Weihnachtsartikel an.
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