Allgemeine Berichte | 03.06.2015

29 SoFiA-Freiwillige bereiten sich auf Einsatz rund um den Globus vor

Anderen Menschen begegnen und mit anpacken

29 SoFiA-Freiwillige trafen sich im Haus Wasserburg. Mit dabei waren auch Reverse-Freiwillige, die zurzeit im Zuge des Austauschprogramms in Deutschland arbeiten.privat

Vallendar. Im August werden 29 Männer und Frauen aus dem Bistum Trier nach Asien, Afrika, Lateinamerika und Osteuropa aufbrechen, um dort rund ein Jahr lang als Freiwillige in sozialen Einrichtungen, Schulen oder bei Gemeindeprojekten mitzuarbeiten. Koordiniert wird ihr Einsatz von den Sozialen Friedensdiensten im Ausland (SoFiA) im Bistum Trier. Bei einem Vorbereitungstreffen im Haus Wasserburg, der Begegnungsstätte der Pallottiner-Gemeinschaft in Vallendar, hatten die Freiwilligen Gelegenheit zum Austausch und wurden von SoFiA über Kultur und Leben in ihren Einsatzländern sowie organisatorische Fragen informiert. „Mit Menschen zusammenarbeiten, die einer komplett anderen Kultur leben“, beschreibt Paulina Zentner, SoFiA-Freiwillige aus Münstermaifeld, was sie für den sozialen Einsatz begeistert hat. Ab August wird sie im südindischen Alangayam in einem Kinderdorf der Missionare des heiligen Franz von Sales mithelfen. Voraussichtlich werde sie in der Schule, der Nachmittagsbetreuung und bei der Pfarreiarbeit eingesetzt. Für den Losheimer Julian Hanowski geht es ins bolivianische Tiefland: „In der Region wird es sehr heiß, da herrschen fast tropische Bedingungen“. Er habe sich gezielt für den Einsatzort Bolivien beworben, da er bereits vor zwei Jahren über eine Patenschaft für einen SoFiA-Freiwilligen einiges über das Land erfahren hat. In San Ignacio de Moxos werde er in einem Jesuiten-Internat mitarbeiten, erzählt Hanowski. Was genau ihn dort erwarte, wisse er letztlich aber noch nicht. „Es ist wichtig, nicht zu viele Erwartungen aufzubauen. Das führt leicht dazu, dass man sich Vorurteile zurechtlegt, die einem dann den Blick auf die Realität versperren“, meint Helena Marx. Die Korlingerin musste sich mit dem Thema Vorurteile intensiv auseinandersetzen, denn ihr Einsatzland wird die Ukraine sein. „In den Medien dreht sich bei uns alles nur um Krieg. Aber der herrscht keineswegs überall in der Ukraine und ist auch nicht das Einzige, was dieses Land ausmacht“, sieht sie keinen Hinderungsgrund für ein Engagement. So hat Marx die Arbeit der Malteser rund um die in der Südwest-Ukraine gelegene Stadt Iwano-Frankiwsk überzeugt. Internate, Suppenküchen, Jugendarbeit oder Arbeit mit Behinderten - die Freiwillige möchte die Malteser unterstützen. „Nach dem Abi wollte ich ins Ausland, aber ich habe mich auch dafür interessiert, im sozialen Bereich aktiv zu werden. Somit hat sich das hier ideal ergänzt“, begründet Johanna Adams aus Mertloch ihre Entscheidung für SoFiA. Auch für ihr Einsatzland, Nigeria, musste sie Überzeugungsarbeit leisten: „Anfangs waren meine Eltern und Bekannten skeptisch, aber inzwischen habe ich volle Unterstützung.“ In der Diözese Awgu wird Adams in den Schulen mitarbeiten. Geholfen hätte Ihr bei der Entscheidung für diesen Schritt der Kontakt zu einem nigerianischen Pfarrer, der in ihrer Heimatregion im Einsatz war, und die intensive Betreuung durch SoFiA. Mitmachen kann bei SoFiA jeder ab 18 Jahren. Der Einsatz im Ausland dauert in der Regel 13 Monate und wird von SoFiA vorbereitet und begleitet. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.sofia-trier.de.

Pressemitteilung

Bischöfliche Pressestelle Trier

29 SoFiA-Freiwillige trafen sich im Haus Wasserburg. Mit dabei waren auch Reverse-Freiwillige, die zurzeit im Zuge des Austauschprogramms in Deutschland arbeiten.Foto: privat

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