Kreisgruppe Mayen-Koblenz im Landesjagdverband
Bessere Lebens- bedingungen für Wildtiere?
Vortrag am Montag, 9. November
Kruft. Die Jäger des Rhein-Mosel-Gebiets sehen seit Jahren mit Sorge, wie Hase, Rebhuhn und andere Tierarten des Offenlandes verdrängt werden. Intensive Landwirtschaft, ausgedehnte Bebauung und vermeidbare Störungen führten zu einem erschreckenden Artenschwund in der einst vielfach belebten Feldflur. Der Vorsitzende der Jäger im Kreis, Walter Kemp, appelliert an Landwirte und Jäger, die Chancen zu nutzen, die sich durch die aktuellen Förderprogramme bieten. Er ist überzeugt, dass im vertrauensvollen Miteinander die Lebensgrundlage der Wildtiere deutlich verbessert werden kann. Die Kreisgruppe Mayen-Koblenz im Landesjagdverband lädt deshalb alle Jäger, Landwirte, Naturschützer und andere Interessierte zu einem Vortragsabend zum Thema „Jäger und Landwirte Hand in Hand – für Hase, Rebhuhn & Co.“ ein. Referent ist der bekannte Wildmeister Christoph Hildebrandt. Als Revierjagdmeister, akademischer Jagdwirt und Verantwortlicher erfolgreicher Niederwildprojekte im südlichen Landesteil ist er wie kaum ein anderer berufen, die Niederwildproblematik darzustellen und praktikable Lösungsvorschläge zu unterbreiten. Der Vortrag findet statt am Montag, 9. November um 19 Uhr, in der Vulkanhalle Kruft. Anschließend besteht die Möglichkeit zur Diskussion. Der Eintritt ist frei.
