Stichwahlen beenden die Kommunalwahl in den Maifeldstädten

Das Maifeld bekommt zwei neue Stadtbürgermeister

Claudia Schneider gewinnt in Münstermaifeld und Gerd Klasen in Polch

10.06.2014 - 16:44

Münstermaifeld/Polch. Die Kommunalwahl am 25. Mai war in den beiden Maifeldstädten Münstermaifeld und Polch mit dem Schließen der Wahllokale noch nicht zu Ende. Keiner der jeweils drei Stadtbürgermeisterkandidaten konnte nach der Auszählung im ersten Wahlgang die Mehrheit der Stimmen auf sich vereinigen. Eine erforderliche Stichwahl war frühzeitig auf den diesjährigen Pfingstsonntag terminiert worden. Also zwei weitere Wochen Wahlkampf für die jeweiligen Kandidaten, die die beiden höchsten Stimmanteile gewinnen konnten. Der Wahlmarathon endete für die Christdemokraten Claudia Schneider in Münstermaifeld und Gerd Klasen in Polch positiv. Beide gingen mit dem jeweils besten Stimmergebnis des ersten Wahlgangs in die Stichwahl und beide konnten ihren Vorsprung ins Ziel bringen. Die beiden Maifeldstädte erhalten damit in Kürze neue Stadtbürgermeister.


Kurz vor dem Schließen der Wahllokale erschienen in Münstermaifeld die Stichwahlkonkurrenten Claudia Schneider (CDU) und Amtsinhaber Robert Müller (Pro MM) im Rathaus, das als zentrale Sammelstelle für die Ergebnisse aus acht Wahllokalen prädestiniert war. Mit einer herzlichen Umarmung und einem kleinen Küsschen gratulierte Frau Schneider zunächst Stadtbürgermeister Müller, der an diesem Tag Geburtstag hatte. Das schöne Geburtstagsgeschenk blieb an diesem Tag für Amtsinhaber Müller jedoch aus. Er unterlag seiner bisherigen Beigeordneten deutlich mit 75,04 Prozent zu nur 24,96 Prozent bei einer für solche Wahlen doch recht respektablen Wahlbeteiligung von 47,45 Prozent. Beide Bewerber bescheinigten dem Mitbewerber, den Wahlkampf, ohne den es natürlich nicht geht, fair gemacht zu haben.

Claudia Schneider wird damit vermutlich am 3. Juli bei der konstituierenden Sitzung des Stadtrates neue Stadtbürgermeisterin in Münstermaifeld. „Ich freue mich für die Claudia“, so der unterlegene bisherige Amtsinhaber Robert Müller, „und gratuliere ihr herzlich.“

Nur gut vier Prozent lagen Amtsinhaber Günter Schnitzler (SPD) und Bewerber Gerd Klasen (CDU) mit ihren jeweiligen Stimmergebnissen beim ersten Urnengang in der Stadt Polch auseinander. Der Ausgang der Stichwahlen war daher noch weitgehend offen und entsprechend spannend. Mit 55,35 Prozent setzte sich Gerd Klasen dann letztlich doch vergleichsweise deutlich durch. Die Wahlbeteiligung in Polch lag bei 43,44 Prozent. Der Wahlkampf und dessen Ende waren für Amtsinhaber Schnitzler enttäuschend und teilweise schmerzlich. Kurz vor dem Ende kamen in der Stadt Gerüchte über eine Wahlbeeinflussung auf den Stimmzetteln seitens der SPD auf. Die Gerüchte machten schnell die Runde und verfehlten damit ihre möglicherweise beabsichtigte aber schwer zu quantifizierende und infame Wirkung nicht.

Ein freundliches Händeschütteln fiel aufgrund dieser Vorkommnisse in Polch aus. Strahlender Sieger des Abends war Gerd Klasen, der selbst seine Mitstreiter mit seinem Erscheinen beim Rathaus lange warten ließ, bevor er gebührend bejubelt werden konnte. „Man muss jetzt erst einmal in Ruhe besprechen, was als erstes für Polch zu tun sein wird“ so Gerd Klasen zu seiner Wahl. Zu den ersten Gratulanten zählte auch Bernhard Mauel, der zu einem kurzen Abstecher auf das Maifeld gekommen war. Der Vorsitzende des CDU-Stadtverbandes Mayen und seit einigen Tagen ehemalige 1. Kreisbeigeordnete fuhr dann weiter, um seine Glückwünsche auch in Münstermaifeld und in diesem Fall an die Frau zu bringen.

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Kommentare
S. Schmidt:
Diskriminierung erleben heute in Deutschland wieder Menschen die nicht gegen eine Erkrankung an COVID-19 geimpft sind, ebenfalls wird ihnen das Leben schwer gemacht, bis hin zur Unmöglichkeit der Teilnahme am gesellschaftlichen Leben oder dem Einkauf, siehe Ausweitung der sogenannten 2G Regeln!...
juergen mueller:
Gute Nacht Politik Koblenz - schlaft gut und vor allem träumt weiter von einem Einstieg in die Elektromobilität, der eh nicht zu Ende gedacht wurde....
P. Van der Land :
Unfassbar, welches Gremium der Ahnungslosen hat diesen Unfug entschieden? ...
S. Schmidt:
"In Friedenszeiten ersetzt die Verwaltung den Feind", in diesem Spruch liegt viel Wahrheit!...
Gerda Nehls:
Da der Nabu strickt gegen das Aufräumen war und ist, sollte der Nabu jetzt mal einen Teil der verursachten Schäden/ Kosten übernehmen. Treibgut war in erster Linie eben altes liegengelassenes Gehölz/ Bäume, nicht gemähte Ufer usw. Jetzt unterschreiben lassen, dass sie für die Zukunft für die Schäden...
 
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