FC Wierschem-Maifeld Volleys starteten sehr erfolgreich
Die lange Durststrecke hatte ein Ende
Wierschem. Die Rheinlandpokalendrunde der Frauen und Männer fand unter der Leitung des TV Feldkirchen in Neuwied statt.
Im ersten Spiel gegen den TV Bad Ems II konnte die Mannschaft um Trainer Lutz Kasper ihrer Favoritenrolle gerecht werden und sicherte sich mit einem klaren 3:0 (25:4, 25:12, 25:18) den Einzug in das Finale. Dort trafen die Maifeld Volleys auf den Landesligisten SG Feldkirchen/Neuwied, der sich in dieser Saison neu zusammengeschlossen hat und sich im ersten Spiel gegen den Oberligisten VfL Oberbieber mit 3:2 (22:25, 25:20, 22:25, 25:18, 15:12) durchsetzen konnte.
Vor allem aufgrund der druckvollen Aufschläge gelang es den Maifeld Volleys im Finalspiel gegen die SG Feldkirchen/Neuwied, nahezu das gesamte Spiel über zu dominieren und sich auch hier einen sicheren 3:0-Sieg zu erkämpfen.
Einzig und allein in der Mitte des zweiten Satzes schaffte es die gegnerische Mannschaft, sich einen kleinen Punktvorsprung zu den Maifeld Volleys zu verschaffen.
Dies brachte das Wierschemer Team jedoch nicht aus der Ruhe, sodass auch dieser Satz auf ihr Konto verbucht werden konnte.
Mit dem Rheinlandpokalsieg qualifizierte sich das Team für den Landespokal, der aus organisatorischen Gründen nicht ausgespielt wird. Somit sind der FC Wierschem und die TG Mainz-Gonsenheim für den Südwestpokal automatisch qualifiziert. Er wird am Sonntag, 11. Oktober, in Mainz ausgespielt. Trainer Kasper gab sich zufrieden mit der Leistung seines Teams. Eine Woche später ging es endlich in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saarland los. Beim Geheimfavoriten SC Mutterstadt stand die Bewährungsprobe an. Nach gerade mal einer Stunde Nettospielzeit und drei überzeugenden Sätzen (25:12, 25:22, 25:13) war der erste 3:0-Sieg nach langer Durststrecke eingefahren. Endlich war der Frust aus der vergangenen Saison verflogen und die Spielfreude wieder eingezogen. Lediglich im zweiten Satz gönnten sich die Mädels eine kleine Pause, der Satzgewinn war dennoch zu keinem Zeitpunkt gefährdet. Druckvolle Aufschläge, stabile Annahme, sauberes Zuspiel und hammerharte Angriffe waren der Garant für das überlegene Spiel. Trainer Kasper nutzte geschickt die Gelegenheit, um den Nachwuchstalenten Anna und Paula Rüber sowie Amelie Glück die notwendigen Spielanteile zu geben.
Kasper resümierte am Ende: „Wir hatten immer alles im Griff, ich bin sehr zufrieden.“ Kapitän Donna Sesterhenn brachte es für alle auf den Punkt: „Es ist ein richtig geiles Gefühl. Ein guter Anfang - so kann es weitergehen.“ Im Ligabetrieb geht es am Sonntag, 18. Oktober, im saarländischen Rohrbach weiter, bevor es dann am Sonntag, 25. Oktober, zum ersten Heimauftritt in der Mendiger Kreissporthalle kommt. Nicht ganz so erfolgreich war der Start der zweiten Mannschaft. Beim ersten Heimspieltag (regelmäßig zwei Spiele) in Münstermaifeld konnte sich das neu formierte Team um Trainerin Natascha Hochreuther noch nicht durchsetzen. Mit 0:3 gegen den SV Gutweiler und einem hart umkämpften 2:3 gegen TV Bitburg mussten sich die Mädels geschlagen geben. „Es fehlt noch die Konstanz. Gewisse Abläufe müssen wir noch verbessern. Wir werden weiter fleißig trainieren und dann auch erfolgreicher sein“, konstatierte die Trainerin.
