15 jähriges Bestehen Alten- und Pflegeheim Sankt Martin und 10 Jahre Förderverein
Doppeltes Jubiläum wurde mit einem Dankgottesdienst gefeiert
Ochtendung. Mit einem Dankgottesdienst feierte das Alten- und Pflegeheim St. Martin in Ochtendung das doppelte Jubiläum der Einrichtung. Am Samstag eröffnete der Hausgeistliche Pater Nikolaus Herden unter Anwesenheit von Pfarrer Willi Knapp, Landespolizeidekan a.D. aus Heppenheim/Bergstraße den Festgottesdienst. Der Kooperator Bernhard Fuchs überreichte zu Beginn die Glückwünsche der Pfarreiengemeinschaft Ochtendung-Kobern an den Vorsitzenden des Fördervereins, Clemens Neises. Auch Verbandsbürgermeister Maximilian Mumm und die Ortsbürgermeisterin Rita Hirsch überbrachten der Senioreneinrichtung und dem Förderverein ihre Glückwünsche. „Die Altenhilfeeinrichtung St. Martin ist eingebunden in das alltägliche Leben von Ochtendung und gehört für uns ganz selbstverständlich dazu“ so Rita Hirsch. „Jeder von uns wünscht sich zu Hause seinen Lebensabend zu verbringen, für viele ältere Menschen ist das aber leider nicht möglich und dann ist es gut, in einem Haus wie St. Martin professionell gepflegt und betreut zu werden“, erklärte Maximilian Mumm in seiner Ansprache. Clemens Neises dankte allen Mitgliedern des Fördervereins für ihre jahrelange Mitwirkung. So konnten dank der vielen Spenden und Mitgliedsbeiträge viele Anschaffungen für die Bewohner erfolgen, wie die finanzielle Unterstützung beim Kauf der Hausbusse, Sinneswagen, Beschallungsanlage, Pflegerollstühle und vieles mehr. Die Heimleitung, Margot Herzog-Sauer blickte in ihrer Begrüßung auf 15 Jahre St. Martin zurück. Sie berichtete von vielen neuen Herausforderungen an die Eirichtung, dem Angebot der Tagespflege, die zunehmende Aufnahme junger Pflegebedürftiger, die Professionalisierung in der palliativen Pflege und die Aufnahme gehörloser Menschen, um nur einige Schwerpunkte zu nennen. Seit Einzug von Pater Nikolaus Ende 2008 sei auch ein Seelsorger ständig für die Bewohner da. Das Seelsorgeteam sei durch die Unterstützung der beiden Ordensschwestern Sr. Hedwig und Sr. Eleonore nochmals erweitert worden. Sie hätten auch für die Verschönerung der Kapelle durch einen neuen Kreuzweg, Altar, Ambo und Tabernakel gesorgt. Auf den einmal wöchentlich stattfindenden Besuch der Schwestern freuen sich die Bewohner immer wieder. Auch durch neue öffentliche Angebote für Senioren aus Ochtendung und des Maifeldes habe St. Martin ein neues Gesicht erhalten. Gerne würde der tägliche Mittagstisch von Gästen genutzt. Auch das Angebot der Mobilen Zeit, einem wöchentlich stattfindenden Treffen von Seniorinnen, die gemeinsam die Heilige Messe feiern und anschließend zu Mittagessen, wird bereits seit sechs Jahren gerne angenommen. Die Ochtendunger Vortragsreihe, Veranstaltungen wie Oster- und Weihnachtsbasar, Tanznachmittage, Angebote wie „Weihnachten nicht allein zu Haus“ sorgten in der Einrichtung für ein abwechslungsreiches Leben und zugleich auch ein offenes Haus für die Gemeinde. Die Heimleiterin Margot Herzog-Sauer dankte allen Mitarbeitern für ihren Einsatz und die einfühlsame Pflege und Betreuung der Bewohner. Weitere Informationen zum Haus St. Martin in Ochtendung erhalten Interessierte in einem persönlichen Gespräch Tel.: (0 26 25) 95 870 oder von der Internetseite (www.ctt-trier.de/ochtendung).
