Allgemeine Berichte | 12.09.2013

Landkreise Bernkastel-Wittlich, Cochem-Zell, Mayen-Koblenz und Rhein-Hunsrück als innovative ländliche Zukunftsregion etablieren

Elektrisch mobil - Projektpartner starten erste Phase von „E-MIL“

(v.l.n.r.) Landrat Gregor Eibes (Bernkastel-Wittlich), Landrat Dr. Alexander Saftig (Mayen-Koblenz), Landrat Bertram Fleck (Rhein-Hunsrück), Landrat Manfred Schnur (Cochem-Zell), Prof. Dr. Oliver Türk (TSB). privat

Region. Den Anstoß für das Projekt „E-MIL“ gab die Bewerbung am Bundeswettbewerb „Schaufenster Elektromobilität“ im Jahr 2012, an dem die Landkreise Bernkastel-Wittlich, Cochem-Zell, Mayen-Koblenz und Rhein-Hunsrück mit einer Arbeitsgemeinschaft aus 18 ländlich geprägten Landkreisen, letztlich ohne Erfolg, teilnahmen. Die seinerzeit gewonnenen Erkenntnisse und die Nähe zu möglichen Projektpartnern führten dazu, aus einer ehemals bundesweiten eine regionale Initiative zu gründen. Dazu haben sich die Projektpartner unter dem Namen „E-MIL“ (Elektromobilität - Mittelgebirgslandschaft an Rhein und Mosel) zusammengeschlossen, um gemeinsam die Elektromobilität im ländlichen Raum zu fördern.

Am 5. September wurde nach intensiver Projektvorbereitung durch die Landräte Gregor Eibes (Bernkastel-Wittlich), Manfred Schnur (Cochem-Zell), Dr. Alexander Saftig (Mayen-Koblenz) und Bertram Fleck (Rhein-Hunsrück-Kreis) der Startschuss für die erste Phase des Projekts gegeben. Die Projektpartner werden in dieser ersten Phase von der Transferstelle für Rationelle und Regenerative Energienutzung Bingen (TSB) unterstützt, die durch Prof. Dr. Oliver Türk vertreten war. Die wissenschaftlichen Untersuchungen werden aufgrund ihres hohen Innovationscharakters vom Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung mit 90 Prozent gefördert.

Die TSB, ein An-Institut der Fachhochschule Bingen, wird für fünf Themenfelder (Kommunale Fuhrparks, Fuhrparks Soziale Dienste, Pendlerverkehr, ÖPNV und Tourismus) Einsatzmöglichkeiten konzipieren. Einen Schwerpunkt des Projekts bilden zum Beispiel die Untersuchungen kommunaler Fuhrparks sowie Fuhrparks Sozialer Dienste auf die Einsatzfähigkeit und Wirtschaftlichkeit von Fahrzeugen mit alternativem Antrieb. Für die nächsten Monate ist die systematische Erfassung des Fahrverhaltens geplant. Aber auch für die weiteren Themenfelder gibt es bereits Ideen, die das große Potenzial und die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der Elektromobilität im ländlichen Raum aufzeigen.

Die Laufzeit für die geförderte Konzeptionsphase endet im September 2014. Daran anschließen soll sich eine zweite Projektphase, in der die Infrastruktur aufgebaut wird und Fahrzeuge erworben werden können. Eine Förderung für diese nötigen Investitionen wird in den kommenden Monaten geprüft. Bei der Bewerbung am Bundeswettbewerb haben zahlreiche Partner ihre Unterstützung in sogenannten „Letter of Intents“ bekräftigt und eine Zusammenarbeit in Aussicht gestellt. Erste Gespräche der Initiatoren für Kooperationen im Rahmen von „E-MIL“ verliefen positiv, sodass das „E-MIL“-Netzwerk in den nächsten Monaten weiter wachsen wird.

Weitere Informationen und Kontaktmöglichkeiten finden Interessierte auf der Projekthomepage www.e-mil.net

Pressemitteilung Landkreise

Bernkastel-Wittlich, Cochem-Zell, Mayen-Koblenz und

Rhein-Hunsrück

Bisherige Ansätze zum Ausbau der Elektromobilität zielen vornehmlich auf Großstädte und Ballungsräume. Eine kreisübergreifende Initiative möchte dies nun mit der Initiative „E-MIL“ ändern und die Landkreise Bernkastel-Wittlich, Cochem-Zell, Mayen-Koblenz und Rhein-Hunsrück als innovative und nachhaltige ländliche Zukunftsregion etablieren.

(v.l.n.r.) Landrat Gregor Eibes (Bernkastel-Wittlich), Landrat Dr. Alexander Saftig (Mayen-Koblenz), Landrat Bertram Fleck (Rhein-Hunsrück), Landrat Manfred Schnur (Cochem-Zell), Prof. Dr. Oliver Türk (TSB). Foto: privat

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