Allgemeine Berichte | 09.09.2015

Förderverein „Christinas Stube-Heimatmuseum Polch e.V.“

Erinnerung an Kunstmalerin Gisela Ackermann-Minwegen

Die Kunstmalerin Gisela Ackermann-Minwegen ist vor einem Jahr gestorben

Heinz Israel

Polch. Die Erinnerung an Gisela Ackermann-Minwegen ist ständig gegenwärtig; sie war eine Künstlerin und Sammlerin, die das kulturelle Leben in Polch und darüber hinaus wesentlich auf ihre besondere Art geprägt hat. Sie war eine begnadete Malerin, die es verstand, die Natur zu sehen und sie auf unvergleichliche Weise auf den verschiedenen Medien darzustellen, sei es Papier oder Leinwand, aber auch - und das war einzigartig - auf ausgeblasenen Enteneiern. Und das mit einer Feinheit und Genauigkeit, die beispiellos war. Ihre Motive waren Höhlen, Bäume, Pflanzen und Tiere. Gisela Ackermann-Minwegen war eine leidenschaftliche Sammlerin.

Sie hat ihr Elternhaus - Christinas Stube - zu einem Heimatmuseum ausgebaut, welches im Lande seinesgleichen sucht. Seit etwa 30 Jahren sammelte sie - ausgehend von dem bestehenden Inventar im Elternhaus - alltägliche Gebrauchsgegenstände aus der Zeit der Jahrhundertwende zum 20. Jahrhundert. So entstand das Heimatmuseum „Christinas Stube“. Dazu entwickelte sie ihre große Leidenschaft - das Sammeln von Puppen aus allen Zeiten bis zu Künstlerpuppen der Gegenwart und weiterhin das Sammeln von Puppenstuben aus 1870 bis 1940. Heute können etwa 50 Puppenstuben im Museum betrachtet werden. Gisela Ackermann-Minwegen war bekannt und beliebt in den Künstlerkreisen in ganz Rheinland-Pfalz und darüber hinaus. Dies hat ermöglicht, dass der Förderverein mit ihr zusammen in den Jahren seit 1985 etwa 70 Veranstaltungen in der ehemaligen Synagoge in Polch durchführen konnte; Veranstaltungen, die jeweils gestaltende Künstler, Maler und Bildhauer oder Glaskünstler und Goldschmiede und Musiker zusammengebracht haben.

Gisela Ackermann-Minwegen war ein liebenswerter Mensch, stets hilfsbereit und offen für jedermann und trotz ihrer körperlichen Schwäche positiv und voll Energie; sie hat für ihr Museum und ihre Kunst gelebt. Gisela Ackermann wird unvergessen bleiben - ihre Arbeit im Hinblick auf den Betrieb des Museums wird fortgesetzt; hierfür sind die notwendigen Schritte eingeleitet.

Foto: Heinz Israel

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