Allgemeine Berichte | 21.01.2014

„Es fällt uns schwer, Ihnen Adieu zu sagen“

Das Alten- und Pflegeheim St. Martin verabschiedete Schwester M. Eleonore und Schwester M. Hedwig

Schwester M. Eleonore (3. von rechts) und Schwester M. Hedwig (2. von links) wurden am vergangenen Dienstag herzlich aus dem Alten- und Pflegeheim St. Martin verabschiedet. Mit dabei Schwester Edith-Maria Magar, die Generaloberin der Waldbreitbacher Franziskanerinnen (2. von rechts), Heimleiterin Margot Herzog-Sauer (links), Pflegedienstleiterin Christa Reiff (3. von links) und Geschäftsführer Marc Gabelmann. Heribert Frieling

Ochtendung. Sie waren nur eine vergleichsweise kurze Zeit in Ochtendung, haben mit ihrer Arbeit in diesen gut zweieinhalb Jahren aber deutliche Akzente gesetzt, so dass „es uns schwerfällt, Ihnen Adieu zu sagen“, wie es Margot Herzog-Sauer, die Leiterin des Alten- und Pflegeheimes St. Martin, formulierte. Und auch Ortsbürgermeisterin Rita Hirsch stellte in ihrem Grußwort fest, dass die beiden eine Bereicherung für den ganzen Ort gewesen seien. Mit einem Gottesdienst und einem anschließenden Empfang verabschiedeten sich Schwester M. Eleonore Haupenthal und Schwester M. Hedwig Müller am vergangenen Dienstag von den Mitarbeitern und Bewohnern des Hauses, aber auch von den Menschen in Ochtendung, die sie in diesen Jahren schätzen gelernt haben. - Die beiden Waldbreitbacher Franziskanerinnen haben Ochtendung Richtung Bad Neuenahr verlassen. Dort werden sie im Konvent ihrer Gemeinschaft ihren wohlverdienten Ruhestand verbringen. Im Alten- und Pflegeheim St. Martin haben sich die beiden Ordensfrauen vor allem um die geistliche Begleitung der Bewohnerinnen und Bewohner gekümmert und ihnen auch und gerade in ihrer letzten Lebensphase beigestanden. Und „sie haben uns auch im Alltag zur Seite gestanden und mit ihrem täglichen Wirken den Geist Gottes spürbar werden lassen“, so Margot Herzog-Sauer.

Wie „wichtig und wohltuend der Dienst unserer Schwestern“ in Ochtendung war, das hat auch Schwester Edith-Maria Magar erfahren. Die Generaloberin der Waldbreitbacher Franziskanerinnen zeigte in ihrer Ansprache deshalb auch viel Verständnis für den Wunsch der Menschen, die Gemeinschaft solle doch andere Schwestern nach Ochtendung entsenden. Die

Überalterung der Gemeinschaft (das Durchschnittsalter der Schwestern liegt bei rund 78 Jahren) und der Nachwuchsmangel, der auch vor Waldbreitbach nicht Halt macht, lassen dies allerdings beim besten Willen nicht zu.

Schwester M. Eleonore und Schwester M. Hedwig hinterlassen Spuren - nicht nur im Alten- und Pflegeheim St. Martin. Und das Wichtigste im Leben, so erinnerte Schwester Edith-Maria und zitierte damit Albert Schweitzer, „sind die Spuren von Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir weggehen“.

Schwester M. Eleonore (3. von rechts) und Schwester M. Hedwig (2. von links) wurden am vergangenen Dienstag herzlich aus dem Alten- und Pflegeheim St. Martin verabschiedet. Mit dabei Schwester Edith-Maria Magar, die Generaloberin der Waldbreitbacher Franziskanerinnen (2. von rechts), Heimleiterin Margot Herzog-Sauer (links), Pflegedienstleiterin Christa Reiff (3. von links) und Geschäftsführer Marc Gabelmann. Foto: Heribert Frieling

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