VielStimmig – 2 Chöre, 2 Regionen, 1 Klang
Gemeinschaftskonzert Maulbonner Kammerchor und des Kölner Kammerchor
Samstag, 14. November um 20 Uhr, Basilika St. Aposteln Köln Sonntag, 15. November um 16 Uhr, Stiftskirche St. Martin und St. Serverus Münstermaifeld
Münstermaifeld. Ein Chorkonzert der Extraklasse mit Werken von Johannes Brahms, Knut Nystedt, Sven-David Sandström und vielen anderen erwartet die Zuhörer mit dem Kammerchor Consono aus Köln unter der Leitung von Harald Jers und dem Maulbronner Kammerchor unter der Leitung von Jürgen Budday. Richtig spannend wird eine Chorbegegnung dann, wenn sich zwei Spitzenchöre auf Augenhöhe begegnen. Consono wurde 2014 vom Maulbronner Kammerchor ins Kloster Maulbronn eingeladen und nun treten die Maulbonner ihren Gegenbesuch ins Rheinland an.
Am Samstag, 14. November in der Kölner Basilika St. Aposteln und am Sonntag, 15. November in der Stiftskirche St. Martin und St. Serverus in Münstermaifeld treffen zwei Chöre aus zwei Regionen aufeinander, die vor allem eines gemein haben: einen Klang. Ob kraftvoll, sanft, einhüllend oder vollflächig, eines ist ihre Musik immer VielStimmig und voller Klangfarben. Am Ende des Konzertes wird deutlich, dass es nicht nur eine musikalische Begegnung ist, sondern wortwörtlich ein einheitlicher Klang, denn den dritten Teil singen beide Chöre gemeinsam. Was dabei rauskommt, könne die Zuhörer selbst erfahren.
In der Basilika St. Aposteln in Köln am Neumarkt 30, 50667 Köln und in der Stiftskirche St. Martin und St. Serverus in Münstermaifeld. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erbeten.
Maulbronner Kammerchor
Der Maulbronner Kammerchor wurde 1983 von seinem Leiter Jürgen Budday anlässlich einer Einladung für eine USA-Tournee gegründet. So kam es zu der bemerkenswerten Situation, dass das erste Konzert des Chores überhaupt in der Trinity Church, Wall Street, New York stattfand. Das vornehmliche Interesse des Maulbronner Kammerchores ist der Interpretation von A-cappella-Literatur gewidmet, wobei der Schwerpunkt auf der Musik des 19. und 20. Jahrhunderts liegt. Parallel dazu führt der Chor im Rahmen der Maulbronner Klosterkonzerte, deren offizieller Chor er ist, seit 1997 jährlich ein Oratorium von Georg Friedrich Händel in historischer Aufführungspraxis auf. Alle Produktionen wurden auf CD aufgenommen. Damit nimmt der Maulbronner Kammerchor diskografisch in Bezug auf Händel-Oratorien eine führende Stellung ein. In den vergangenen Jahren widmete sich der Chor auch anderen oratorischen Werken, darunter dem Deutschen Requiem von Brahms oder Bachs h-Moll-Messe. Auch wurden dem Chor in den vergangenen Jahren mehrere Uraufführungen anvertraut.
Der Chor erhielt unter anderem Einladungen zur Kammermusikreihe der Dresdner Philharmonie, den Domkonzerten Königslutter, dem Europäischen Musikfest Passau, Musikfest Stuttgart, Festival Europäische Kirchenmusik in Schwäbisch Gmünd, zum Internationalen Chorleiterforum Limburg oder mehrfach zum Kultursommer Rheinland-Pfalz. Zahlreiche Reisen führten das Ensemble in mehrere europäische Länder, in die USA und nach Argentinien/Uruguay/Brasilien sowie Israel und auf Namibia-Südafrika-Tourneen. Im Sommer 2015 folgte eine weitere Reise nach Südamerika mit Konzerten in Chile und der Teilnahme beim Chorfestival im argentinischen San Juan.
Kammerchor Consono
Der Kammerchor Consono aus Köln wurde im Jahr 2001 von Harald Jers gegründet und hat bereits zahlreiche nationale und internationale Chorwettbewerbe gewonnen und sich schon in dieser kurzen Zeit, als einer der besten Kammerchöre Deutschlands etabliert. Regelmäßige Rundfunk- und Fernsehauftritte sowie CD-Einspielungen und Einladungen zu bedeutenden Musikfestivals unterstreichen die hohe chorische Qualität des Ensembles und das internationale Ansehen. Das Repertoire reicht von Musik der Renaissance- und Barockzeit über die Romantik bis hin zu Chormusik des 20. und 21. Jahrhunderts.
Seit seinen Anfängen veranstaltet der Chor Konzerte mit Musik aus unterschiedlichsten Epochen und Ländern. Ein Schwerpunkt des jungen Ensembles liegt in der Erarbeitung bisher weitgehend unbekannter, anspruchsvoller A-cappella-Literatur sowie deren jeweils stilistisch authentischer Aufführungsweise. Der homogene Chorklang und die Transparenz der Stimmen von Consono werden in der Presse immer wieder als herausragend gelobt. Hintergrund sind die akustisch-musikwissenschaftlichen Forschungen und die intensive Beschäftigung mit der musikalischen Akustik des Leiters Harald Jers, die unmittelbar in die Proben- und Konzertarbeit einfließen.
