KG Ewig Jung Ochtendung stiftete Erlös vom Markt der schönen Dinge
Hospizverein erhielt weitere Spende für seine Arbeit
Mayen. Im Hinblick auf ein menschenwürdiges Leben bis zuletzt und dem Wunsch vieler Menschen an einem vertrauten Ort, in häuslicher Geborgenheit, umsorgt von Verwandten und Freunden sterben zu können, kommt dem Gedanken der Hospizarbeit eine immer größere Bedeutung zu. Dieser Idee verschrieben hat sich der Verein Hospiz e.V. Region Mayen. Seine ehrenamtlichen ausgebildeten Hospizhelferinnen und -helfer, sowie zwei hauptberufliche Hospizfachkräfte möchten, dass Krankheit, Sterben, Tod und Trauer als Teil des Lebens bewusst werden. Auch an einer Schmerz- und Symptomlinderung der Sterbenden arbeitet der Verein intensiv. Aktive Sterbehilfe lehnen sie aber ab. Wie alles auf der Welt kostet auch eine solche Arbeit Geld. Beispielsweise für die Aus- und Fortbildung der ehrenamtlichen Mitarbeiter sowie das Gehalt der fest angestellten Kraft und die zwar geringen aber dennoch anfallenden Betriebskosten. Über Spenden freut sich der Hospizverein daher jederzeit. In diesen Tagen erhielt der Hospizverein Besuch von einigen Vorstandsdamen der KG Ewig Jung aus Ochtendung. Die Gesellschaft hatte beschlossen, den Erlös des diesjährigen Waffelverkaufs dem Hospizverein zu spenden. Bei dem Verkauf auf dem Markt der schönen Dinge, der im Rahmen der 1.050-Jahrfeier in Ochtendung im September stattgefunden hatte, waren etwa zehn Damen des Karnevalsvereins aktiv. Der erwirtschaftete Betrag von annähernd 200 Euro wurde um Spenden auf 350 Euro ergänzt, die von Übernachtungsgästen gestiftet wurden im Rahmen ihrer jährlichen Wallfahrt von Hillesheim nach Koblenz. Dr. Maasberg nahm die Spende dankend zusammen mit Guido Adams entgegen, der als hauptamtliche Hospizfachkraft beim Verein tätig ist. Bei seinen lobenden Dankesworten bedauerte der Mediziner Maasberg gleichzeitig den „täglichen Kampf“ des Vereins mit der Palliativstation des Krankenhauses. Palliativmedizin ist die aktive, ganzheitliche Behandlung von Patienten mit einer voranschreitenden oder weit fortgeschrittenen Erkrankung und einer begrenzten Lebenserwartung, deren Erkrankung nicht mehr auf eine Behandlung anspricht. Die Beherrschung von Schmerzen, anderen Krankheitsbeschwerden, psychologischen, sozialen und spirituellen Problemen soll der Palliativmedizin zufolge höchste Priorität besitzen. Leider ist die Palliativstation aber eine Krankenhausleistung, die in Zeiten knapper Kassen einer strengen betriebswirtschaftlichen Kontrolle unterliegt.
Daher kommt es immer wieder zu Interessenskonflikten mit dem Hospizverein; vielfach auf dem Rücken der Sterbenden und ihrer Angehörigen. Auch kleine Spenden sind dem Hospizverein jederzeit willkommen. Wenn auch Sie die Arbeit des Vereins finanziell unterstützen möchten, so ist dies jederzeit auf das Konto 9498 bei der Kreissparkasse Mayen oder das Konto 15485100 bei der Volksbank RheinAhrEifel möglich.
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