Allgemeine Berichte | 10.09.2015

Münstermaifelder Pfadfinderstamm - Maifeld-Scouts

Maifeld-Scouts gestrandet in der Südsee

Bei einer Kanutour wurde die Sauer an der Grenze zu Luxemburg unsicher gemacht.privat

Münstermaifeld. Am ersten Ferienwochenende hieß es für 55 Pfadfinder aller Altersstufen und ihre Gruppenleiter unter der Gesamtleitung der Stammesführer Sonja Runge und Erich Krämer „Leinen los - auf in das große Abenteuer“. Nach einem kurzen Gebet für ein gutes Gelingen durch den Stammeskuraten Winfried Hommes und einer Einführung in eine Piratengeschichte enterten die Mädchen und Jungs den bereitstehenden Bus und „stachen in See“. In der Nähe von Ferschweiler (zwischen Trier und Bitburg) strandeten sie „in der Südsee“ auf einem großen Zeltplatz, auf dem sich nach und nach noch fast 300 weitere Pfadfinder aus 20 Stämmen zu einem Diözesanlager der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg einfanden.

Kaum waren die Zelte aufgebaut, fand durch einsetzenden Regen der erste Qualitätstest der Arbeit statt. In den folgenden Tagen sollte das Wetter recht wechselhaft bleiben, wodurch sich die Maifeld-Scouts aber nicht die Laune verderben ließen. Die erste Woche stand ganz im Zeichen der „GastFREUNDschaft“: Bei gemeinsamen Aktionen und den Abenden am Lagerfeuer kam der Austausch mit anderen Pfadfinderstämmen aus dem Bistum Trier nicht zu kurz und die einen oder anderen Bande wurden geknüpft. Eine Wanderung zur imposanten Teufelsschlucht und zu den Irreler Wasserfällen (natürlich inklusive Abkühlung in den Fluten der Prüm) stand ebenso auf dem Programm wie ein Besuch im Freibad. Die Wölflinge und Jufis besuchten zudem den Dinosaurierpark Teufelsschlucht.

Für die Wölflinge als jüngste Altersstufe war der Lageraufenthalt nach einer aufregenden Woche zu Ende und man trat müde, aber voll mit neuen Eindrücken die Heimfahrt an. In der zweiten Woche mit richtigem Hochsommerwetter konnten die Jufis, Pfadis und Rover die sehr abwechslungsreiche Umgebung ausgiebig kennenlernen: Bei einer Kanutour wurde die Sauer an der Grenze zu Luxemburg unsicher gemacht. Bei dem aktuell sehr niedrigen Wasserstand gab es die eine oder andere Bodenberührung, aber es boten sich auch Felsen im Fluss, die als Sprungturm ins kühle Nass genutzt werden konnten.

In einem nahe gelegenen Hochseilklettergarten musste der eine oder andere seinen ganzen Mut zusammennehmen, um die verschiedenen Kletterelemente zu überwinden. Die Rover zog es auf einem anstrengenden Zweitages-Hike (43 km) ins benachbarte Luxemburg, wo sie die Burgruine und das Renaissanceschloss von Beaufort besichtigten. Für die Pfadis stand ebenfalls ein anstrengender Hike rund um Ferschweiler auf dem Programm - natürlich der Altersstufe angemessen über einen Tag und nicht ganz so weit.

In der letzten Nacht des Sommerlagers zog dann zum Abschied noch ein Gewitter über den Platz, was in der Gemeinschaft gut überstanden wurde.

Diese Gemeinschaft, die auch an den Abenden am Lagerfeuer, auf den gemeinsamen Wanderungen und bei den anderen gemeinsamen Stammesaktionen immer im Vordergrund steht, macht das Besondere an einem Sommerlager aus. Am nächsten Tag liefen die in der Südsee gestrandeten Pfadfinder somit müde, um viele Erlebnisse und Erfahrungen reicher, aber auch mit etwas Wehmut in den sicheren Hafen des Maifelds ein.

Die Maifeld-Scouts leisten ebenso wie viele Vereine und Ehrenamtliche auf dem Maifeld ihren Beitrag zur Aufnahme und Integration von Flüchtlingen und für Völkerverständigung - so konnte ein Flüchtlingskind während des Sommerlagers sein Versprechen ablegen. Zudem wurde eine junge Französin für die Zeit des Lageraufenthaltes herzlich in den Stamm aufgenommen und hat dort sicherlich neue Freunde gefunden.

Ansprechpartner der Maifeld-Scouts: Erich Krämer, Tel. (0 26 05) 84 76 62, und Sonja Runge, Tel. (0 26 05) 84 70 39, E-Mail: info@maifeld-scouts.de.

Auch die Wölflinge, die jüngste Altersstufe, hatten eine spannende Zeit.

Auch die Wölflinge, die jüngste Altersstufe, hatten eine spannende Zeit.

Bei einer Kanutour wurde die Sauer an der Grenze zu Luxemburg unsicher gemacht.Fotos: privat

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