Münstermaifeld ist für die Zukunft gut gerüstet
Neujahrsempfang mit Ehrungen und Spendenübergabe
Münstermaifeld. Zahlreiche Besucher aus Politik, Wirtschaft, den Vereinen und der Bürgerschaft konnte Stadtbürgermeister Robert Müller jetzt beim diesjährigen Neujahrsempfang der Stadt begrüßen.
Seit dem vergangenen Empfang hat sich in der Stadt vieles getan und entwickelt. In seinem Resümee ging der Stadtbürgermeister kurz auf die Fertigstellung des Münsterplatzes ein und auch auf die formulierten Ziele Propstei II und den Ausbau der Herren- und Stiftstraße sowie des Peterplatzes. Das Gebäude Propstei II soll nicht nur vor dem Verfall gerettet werden, sondern so hergerichtet, dass es sinnvoll genutzt werden kann. Es sollen die einzigartigen archäologischen Funde präsentiert werden und das Gebäude als Plattform für Stadtführungen dienen sowie weiteren touristischen und kulturellen Aspekten. Dies mit zeitgemäßen Standards, die vom Besucher und Nutzer erwartet werden, wie beispielsweise die Barrierefreiheit. „Die Bürger, Stadtführer, Stiftung Kulturbesitz, Verwaltung und Generaldirektion Kulturelles Erbe, Museumsverband, Stadtplaner und Gremien arbeiteten und arbeiten hier gut zusammen“, so Stadtchef Müller, „zugleich wurde auf unseren Antrag hin die Stadtsanierung verlängert, sodass auch noch in diesem Jahr der Ausbau der Herren- und Stiftstraße angegangen und abgeschlossen werden können. Dies neben einer Vielzahl privater schon durchgeführter bzw. noch anstehender Maßnahmen am Münsterplatz.“ Weiterhin ging Stadtbürgermeister Müller in seinen Worten auf die Erhaltung des Freibades ein, bei der die Kommunalaufsicht Wert darauf legt, die Kosten in den Griff zu bekommen. Auch warb der Stadtchef für weitere Patenschaften an ausgewählten Plätzen und Objekten im Stadtgebiet.
Die über Jahrzehnte andauernde Problematik der Verkehrsführung wurde endlich angegangen, nun auf den Weg gebracht und vom Stadtchef nochmals erläutert. Einen breiten Raum in den Ausführungen widmete der Stadtbürgermeister dem Tourismus und dem Förderverein zur Erhaltung Burg Bischofstein, in dem die Stadt mit Burgen und Hatzenport kooperiert. Zahllose Bürgeraktionen, Patenschaften und ehrenamtliche Engagements erhielten ein Lob von Müller, der besonders die Aktionen der Initiative „Wir für Münstermaifeld“ ansprach. Den Organisatoren der Meenstercups 2011 und 2012, der Stadtmeisterschaft der Vereine, dankte der Stadtbürgermeister mit einer Urkunde. Bei beiden Veranstaltungen kamen insgesamt 8.000 Euro zusammen, die im Rahmen des Empfangs an die Kindergärten „Pusteblume“ und „Kunterbunt“ sowie die Stadtteile Küttig und Lasserg für ihre Kinder- und Jugendarbeit mit je 1.250 Euro gespendet wurden.
Landrat Dr. Saftig nutzte sein Grußwort, um erneut die Erhöhung der Kreisumlage zu begründen und dafür um Verständnis zu werben. 110 Mio. Euro Liquidi-tätskredite machten den Beitritt des Landkreises zum Kommunalen Entschuldungsfond erforderlich und die Erhöhung der Kreisumlage sei dazu eine Vorgabe der Genehmigungsbehörde gewesen. „Die finanzielle Lage von Münstermaifeld ist schwierig“, so der Landrat, der auch bedauerte, dass durch die zusätzlichen 2% Kreisumlage die Situation noch drückender für die Stadt würde. Verbandsgemeindebürgermeister Maximilian Mumm knüpfte in seinem Grußwort nahtlos an die Worte des Landrats an, war aber der Meinung, dass man das Geld, das man nicht habe, gezielt ausgeben müsse. Der Bürgermeister bekräftigte die Absicht der Verbandsgemeinde, Mittel für Gewerbe weiterhin verstärkt in Polch und Ochtendung einzusetzen. Münstermaifeld würde aufgrund seiner historischen Substanz vornehmlich und weiterhin touristisch aufgewertet und gezielt vermarktet.
Wie bei Empfängen üblich, war für Essen und Trinken bestens gesorgt und bei der musikalischen Untermahlung wusste die Stadtkapelle zu gefallen. Abgeschlossen wurde der Neujahrsempfang mit einem ausgiebigen „Meet and Greet“.
Die Ausrichter der Meenstercups 2011 und 2012 wurden von Stadtbürgermeister Robert Müller (3.v.l.) im Beisein von Bürgermeister Maximilian Mumm (r.) mit einer Urkunde ausgezeichnet und geehrt (v.l.): Andreas Zentner, Frank Trarbach, Wolfgang Brachtendorf und Erich Krämer. Es fehlten Luigi Daraio und Willi Port.
