Allgemeine Berichte | 20.05.2013

Agentur für Arbeit fördert auch die Weiterbildung von Beschäftigten

Qualifikation schützt vor Arbeitslosigkeit

Kreis MYK. Der Arbeitsmarkt ist mitten in einem großen Wandlungsprozess: War es vor einigen Jahren mitunter selbst für qualifizierte Kräfte schwierig, eine neue Stelle zu finden, weil Arbeitgeber unter Waschkörben voller Bewerbungen auswählen konnten, gibt es heute für gut ausgebildete Arbeitnehmer bei der Stellensuche kaum noch Probleme, während sich die ersten Betriebe schwer damit tun, ihre Fachstellen zu besetzen. Arbeitskräfte werden gesucht und umworben - sofern sie die richtige Qualifikation mitbringen. Aber die hat ihr Verfallsdatum, betont Ulrike Mohrs, die Leiterin der Agentur für Arbeit Koblenz-Mayen.

Denn die Parole vom „lebenslangen Lernen“ ist durchaus ernst gemeint: Eine hoch-technisierte Arbeitswelt sorgt dafür, dass Wissen ständig aufgefrischt und erweitert werden muss. Für geringqualifizierte Kräfte gibt es hingegen noch wenige Nischen. „Wir leben in einer Zeit, in der die schweren, aber unkomplizierten Arbeitsschritte immer häufiger von Maschinen erledigt werden, deren komplizierte Bedienung und Kontrolle die Aufgabe gut ausgebildeter Menschen ist.“

Das größte Risiko, trotz eigentlich guter Arbeitsmarktlage arbeitslos zu werden und zu bleiben, tragen deshalb die unzureichend qualifizierten Mitarbeiter. Eine Situation, die auch die Arbeitgeber leicht unter Druck setzen kann, wenn sie auf zuverlässiges Personal verzichten müssen, das sich im Betrieb bestens auskennt, aber nicht über die dringend benötigten Fähigkeiten verfügt. „Die rechtzeitige Qualifizierung von Mitarbeitern ist deshalb eine Angelegenheit, die beide Seiten angeht: Arbeitnehmer und Arbeitgeber“, stellt Ulrike Mohrs klar.

Wegen der Bedeutung, die gerade die frühzeitige Qualifizierung ungelernter oder unzureichend qualifizierter Mitarbeiter für die Verhinderung von Arbeitslosigkeit hat, beteiligt sich die Agentur für Arbeit unter bestimmten Bedingungen an den Kosten der Weiterbildung. Das so genannte WeGebAU-Programm - „Weiterbildung Geringqualifizierter und beschäftigter älterer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Unternehmen“ - unterstützt sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber. Es können sowohl Beschäftigte, die keinen Berufsabschluss haben oder seit Längerem eine an- oder ungelernte Tätigkeit ausüben, als auch qualifizierte Mitarbeiter, die eine Zusatzqualifizierung benötigen, gefördert werden. Die Förderleistung richtet sich in erster Linie an kleine und mittlere Betriebe. Was und in welcher Höhe im Einzelfall gefördert wird, können Interessenten auf der Internetseite der Bundesagentur für Arbeit nachlesen (www.arbeitsagentur.de) oder in einem persönlichen Gespräch mit dem Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit Koblenz-Mayen klären. Ansprechpartnerin ist Christine Ries: Tel. (02 61) 40 53 35.

Pressemitteilung der

Bundesagentur für Arbeit

Mayen-Koblenz

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