Die Lebensgeschichte von Pfarrer Johannes Keßler
Schicksal eines Geistlichen in schwerer Zeit
Eine Dokumentation von Gerhard Draws
Rüber. In einer aufwendig recherchierten Dokumentation, die aus den Akten von mehr als zehn Archiven zusammengetragen wurde, ist es dem Autor gelungen, die Gründe und Zusammenhänge für die Verhaftung von Pfarrer Keßler mit anschließender einjähriger „Schutzhaft“ im Gefängnis in Koblenz und im Konzentrationslager Dachau, die er nur knapp überlebt hat, offenzulegen. Dabei wurde nicht nur die Zeit während seiner Tätigkeit auf dem Maifeld in der Pfarrei Lonnig, Rüber und Minkelfeld in die Betrachtungen mit einbezogen, sondern auch sein vorheriges Wirken in der Pfarrei Heidenburg/Verbandsgemeinde Thalfang im Hunsrück. In Zusammenarbeit mit seinen Nichten und Neffen konnte außerdem der Mensch Johannes Keßler nachgezeichnet werden, das zur Abrundung und für diejenigen ergänzt wurde, die ihn persönlich nicht mehr kennengelernt haben. Pater Bernd Hartwig sac, ein in Rüber aufgewachsener Bürger, hat es dankenswerterweise übernommen, mit seinem Schlusswort die Geschichte abzuschließen. Die einschließlich des Titelbildes mit insgesamt 17 Abbildungen ausgestattete Publikation im Umfang von ca. 70 Seiten lassen den an historischen Ereignissen interessierten Leser an den außergewöhnlichen und schwierigsten Teil seiner Lebensgeschichte von Pfarrer Johannes Keßler und seiner Familie teilhaben, wobei im Zuge der Recherchen Details zutage kamen, von denen nie zuvor etwas bekannt war. Darüber hinaus wurden auch die Gedanken zur Entstehungsgeschichte der Kapelle auf dem Friedhof in Rüber, in der Pfarrer Keßler in einer Gruft ruht, ausführlich mit eingeschlossen.
Die Broschüre ist erhältlich bei Gerhard Draws, Im Pechen 16, 56295 Rüber, Tel. (0 26 54) 23 04, E-Mail optimist44@gmx.de.
