Sportkegler Münstermaifeld
Souverän zum Klassenerhalt
Münstermaifeld. Auch am 4. Play-Down-Spieltag ließ der SKM1 in Iserlohn nichts anbrennen. Kampfgeist und eine geschlossene Mannschaftsleistung auf gutem Niveau waren die Grundlagen für den 2. Platz in der Tageswertung und damit den Erstliga-Klassenerhalt.
Turnier in Iserlohn
1. Ninepin o9 Iserlohn 5188 Holz / 119 Wertungspunkte; 2. SK Münstermaifeld 4946 Holz / 90 Wp.; 3. CfK Rösrath 4761 Holz / 60 Wp.; 4. SKC Langenfeld/Paffrath 4578 Holz / 31 Wp. Für Münstermaifeld spielten: Volker Port (795 Holz/10 Wp.); Rainer Stoffels (859/20); Christian Jung (811/14); Gerd Köhl (824/15); Mike Killadt (793/9); Patrick Fuck (864/22).
Abschlusstabelle
1. Ninepin 09 Iserlohn 17 Punkte / 351 Wp.; 2. SK Münstermaifeld 16 Punkte / 381 Wp.; 3. CfK Rösrath 12 Punkte / 294 Wp.; 4. SKC Langenfeld/Paffrath 5 Punkte / 174 Wp.
Sieben Langzeitverletzte
Rückblickend auf diese „Horrorsaison“ kann man in Münstermaifeld nur den Kopf schütteln und den Verlauf und das Ergebnis kaum glauben. Im Zwölferkader der ersten beiden Mannschaften mussten bereits ab dem 2. Spieltag nach und nach sieben Langzeitverletzte ersetzt werden. Ohne einen einzigen Sportunfall sorgten Bandscheibenverletzungen, Knochenbrüche und Bänderrisse dafür, dass bis zum Saisonende nur von Woche zu Woche geplant werden konnte. Bereits nach wenigen Spieltagen musste die vierte Mannschaft abgemeldet werden, zwei Stand-by-Spieler waren bereit, private Interessen und Planungen hintenan zu stellen und regelmäßig ohne Training auszuhelfen, die zweite Mannschaft musste ihre berechtigten Meisterschafts- und Aufstiegsambitionen bereits nach vier Wochen „ad acta“ legen und Stammspieler der dritten Mannschaft fanden sich plötzlich mehrmals im Bundesligateam wieder.
Ein gutes Ende
Dass die 3. Mannschaft bis zuletzt um den Titel mitspielte, dass die 2. Mannschaft souverän den Klassenerhalt schaffte und dass das Bundesligateam ohne Heimniederlage davon kam, ist kaum glaubhaft - kurz eine Saison, wie sie noch keiner erlebt hat, fand sportlich noch ein gutes Ende.
Bilanz
Die Vereinsführung und Mannschaftsführer Bernd Göbel bilanzieren: „Dies alles war nur möglich, weil fast alle eigene Befindlichkeiten zurückgestellt haben und ganz eng zusammengerückt sind. Mannschaftsdienstlichkeit und Kampfgeist standen absolut im Vordergrund“!
Während einige wenige Akteure noch bei den Landesmeisterschaften aktiv sein werden, freuen sich die meisten auf die wohlverdiente Sommerpause.
Bleibt zu hoffen, dass die immer noch verletzten Spieler ihre Blessuren bis Anfang Juli ausheilen können, um dann rechtzeitig ins Aufbautraining einzusteigen.
