Politik | 27.05.2014

Ortsbürgermeisterin Rita Hirsch für fünf weitere Jahre in Ochtendung gewählt

Stichwahlen in den Städten Münstermaifeld und Polch

Am 8. Juni ist müssen die Polcher und Münstermaifelder erneut zur Wahlurne

Ochtendungs alte und neue Ortsbürgermeisterin Rita Hirsch eroberte mit 54,3 % das Ochtendunger Rathaus gegen zwei Konkurrenten gleich beim ersten Urnengang. WE

VG Maifeld/Ochtendung. Einen überzeugenden Vertrauensbeweis erhielt die sozialdemokratische Ortsbürgermeisterin Rita Hirsch für ihre zweite Amtszeit. 54,3 % der Bürgerinnen und Bürger aus der größten Maifeldgemeinde gaben der amtierenden Ortschefin am vergangenen Sonntag ihre Stimme. Rita Hirsch konnte sich damit schon beim ersten Wahlgang gegen zwei Mitbewerber durchsetzen. „Dafür meinen tief empfundenen Dank an die Menschen meines Heimatortes“, so Hirsch zu BLICK aktuell.

Auch für ihre zweite Amtszeit hat sich die wiedergewählte Ortsbürgermeisterin ein großes Aufgabenpaket vorgenommen. Besonders am Herzen liegt ihr dabei ein Vorhaben auf der Andernacher Höhe. Altersgerechtes Wohnen sowie gemeinsames Wohnen älterer und junger Menschen mit und ohne Behinderung werden dort möglich gemacht. Das soll ein Baustein sein, den liebenswerten Ort zukunftsfähig zu gestalten und dem demografischen Wandel zu begegnen. „Auch um die teilweise maroden Straßen müssen wir uns kümmern und zügig eine Sanierung in Angriff nehmen“, zeigt sich Rita Hirsch überzeugt, deren Büro im Ochtendunger Rathaus längst zu ihrer zweiten Heimat geworden ist.

Nicht ganz so überzeugend bei den Wahlen verlief es für die die Ortsbürgermeisterin maßgeblich tragende Fraktion. Die SPD verlor ein Mandat und kommt jetzt auf 10. Die CDU konnte zwei Sitze hinzu gewinnen und kommt auf 9. Die Freien Wähler konnten ein weiteres Mandat gewinnen und kommen damit auf 2. Die Bürgerinitiative „Ich tu`s“ verlor einen Sitz und ist künftig mit einer Stimme im Gemeinderat vertreten. Rita Hirsch, die mit dem mit Abstand besten Ergebnis aller Bewerber in den Ochtendunger Rat gewählt wurde, wird auf jeden Fall ihr Mandat zurück geben und damit den Weg für einen weitern SPD-Kandidaten freimachen. „Wie es bei diesen Mehrheitsverhältnissen im Ochtendunger Rat weiter geht, müssen Gespräche ergeben, die jetzt geführt werden müssen“, so die Ortsbürgermeisterin: „Ich bleibe da auf jeden Fall optimistisch.“

Stichwahl in Münstermaifeld am 8. Juni

In der Stadt Münstermaifeld mündeten die Stadtbürgermeisterwahlen in eine Stichwahl. Amtsinhaber Robert Müller von der Initiative Pro Münstermaifeld (Pro MM) errang im ersten Wahlgang 30,68 %. Die für die CDU angetretene Bewerberin Claudia Schneider erreichte 47,11 %. Die Entscheidung fällt am Pfingstsonntag, der in diesem Jahr auf den 08. Juni datiert. Die SPD errang für den Stadtrat 21,7 % und erhält mit 4 Mandaten zwei weniger als bei der letzten Wahl. Die CDU kann mit 37,1 % 8 Sitze beanspruchen und damit einen mehr als zuvor. Die Initiative Pro MM kam auf 30,0 % und behält ihre bisherigen 6 Mandate. Die Ökologisch Demokratische Partei konnte mit 11,1 % die Anzahl ihrer Sitze von bisher 1 auf jetzt 2 verdoppeln.

Stichwahl in Polch am 8. Juni

Auch in Polch wir es am Pfingstsonntag noch einmal spannend. Amtsinhaber Günter Schnitzler (SPD) errang 38,80 % der Stimmen und Gerd Klasen (CDU) 42,97 %. Für den Stadtrat holte die SPD 33,7 % und erhält dafür 7 Sitze. Das sind 2 Mandate weniger als bei der letzten Wahl. Die CDU konnte auf 48,6 % zulegen, erhält dafür ein zusätzliches Mandat und wird mit 11 Kandidaten in den neuen Rat einziehen. Die Freie Wählergruppe verbleibt mit ihren 13,3 % bei 3 Mandaten und „Die Linke“ bekam für 4,0 % erstmals einen Sitz.

Ochtendungs alte und neue Ortsbürgermeisterin Rita Hirsch eroberte mit 54,3 % das Ochtendunger Rathaus gegen zwei Konkurrenten gleich beim ersten Urnengang. Foto: WE

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