Interessante Einblicke in die rund 2000-jährige Geschichte erhalten
Über den Goloring auf den Spuren der Kelten gewandelt
Zahlreiche Bürger waren der Einladung des Forstamtes Koblenz gefolgt
Koblenz. Der Goloring ist das größte keltische Ringheiligtum auf dem Festland - und jeder fährt einfach vorbei, ohne sich dessen bewusst zu werden. 34 Bürgerinnen und Bürger waren der Einladung des Forstamtes Koblenz gefolgt, um Näheres über das Relikt der Kelten zu erfahren. Hans-Toni Dickers vom Verein Goloring e.V. öffnete das ehemalige Bundeswehrgelände bei Wolken und ermöglichte Einblicke in die rund 2000-jährige Geschichte. In einem kurzweiligen Vortrag brachte er den Gästen die Ringwallanlage südlich des Karmelenberges näher. Schautafeln und Grabungskarten ergänzten die Erläuterungen und verschafften einen Überblick. Dieser war beim anschließenden Rundgang sehr hilfreich. Beim Gang über den äußeren Ringwall konnte nämlich leicht der Eindruck eines normalen Hohlweges entstehen. Hans-Toni Dickers lenkte immer wieder die Aufmerksamkeit auf die örtlichen Besonderheiten. So betrachteten die Gäste ein „Feuchtbiotop“ mit ganz anderen Augen, als sie erfuhren, dass dieses bewusst mit blauem Ton zur Abdichtung angelegt worden ist. Treppenstufen deuten darauf hin, dass die „Badenden“ in der „Suhle“ von Zuschauern beobachtet wurden. Da die Kelten keine schriftlichen Überlieferungen hinterlassen haben, kann über ihre Lebensweise nur spekuliert werden.
Weitere Führungen:
Die Gäste beteiligten sich rege an dem Ausflug durch 2000 Jahre Regionalgeschichte. Dies veranlasste Dietmar Ebi, vom Forstamt Koblenz, mit Hans-Toni Dickers einen zusätzlichen Termin in diesem Jahr anzubieten. Dieser wird am Samstag, 7. September stattfinden.
Für Informationen ist Hans-Toni Dickers unter Tel. (0 26 07) 16 51 erreichbar.
Pressemitteilung des
Forstamtes Koblenz
