Vortragsreihe des Pflegestützpunkts Maifeld
Vortrag zum Thema „Schwerbehinderung“
Feststellungsantrag und Nachteilsausgleiche / Am 26. März
Ochtendung. In Deutschland leben etwa 7,1 Millionen Menschen mit einer Schwerbehinderung (Stand 2012). Dabei tritt die Mehrzahl der Behinderungen erst im Laufe des Lebens auf. Etwa die Hälfte der Menschen mit Schwerbehinderung ist zwischen 55 und 75 Jahre alt. 29 Prozent sind 75 Jahre und älter.
Beeinträchtigte Menschen können ihre Behinderung per Antrag beim Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung feststellen lassen. Ab einem Grad der Behinderung (GdB) von 50 spricht man von einer Schwerbehinderung und kann einen Schwerbehindertenausweis beantragen. Dieser gilt als Nachweis um bestimmte Nachteilsausgleiche wie zum Beispiel den besonderen Kündigungsschutz oder Zusatzurlaub, Steuerfreibeträge, freie Fahrten im öffentlichen Nahverkehr und Ähnliches in Anspruch nehmen zu können.
Neben dem GdB sind auf dem Schwerbehindertenausweis auch sogenannte Merkzeichen eingetragen. Sie geben über die praktischen Auswirkungen der Behinderung Auskunft zum Beispiel G: für erhebliche Gehbehinderung oder aG: für eine außergewöhnliche Gehbehinderung, B: zu ständiger Begleitung berechtigt.
Über die einzelnen Nachteilsausgleiche, die vom jeweiligen Grad der Behinderung und der Feststellung der Merkzeichen (gesundheitliche Merkmale) abhängig ist, informiert Herr Folker Rothbrust, Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung, Koblenz.
Der Vortrag findet am Donnerstag, den 26. März um 19 Uhr in der Kapelle des Alten- und Pflegeheimes St. Martin, Heinrich-Heine-Straße 7–11, in Ochtendung statt. Er ist auch für Gehörlose geeignet und wird von Gebärdendolmetscherinnen simultan übersetzt.
Im Anschluss laden die Organisatorinnen Margot Herzog-Sauer, Heimleiterin des Alten- und Pflegeheimes St. Martin, und Martina Pickhardt, Pflegestützpunkt Maifeld, alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu einem kleinen Imbiss ein.
Informationen zu der Veranstaltung im Rahmen der „Ochtendunger Vortragsreihe“ geben Margot Herzog-Sauer vom Alten- und Pflegeheim St. Martin in Ochtendung unter Tel. (0 26 25) 95 870 sowie Martina Pickhardt vom Pflegestützpunkt Maifeld unter Tel. (0 26 54) 96 04 89.
