Allgemeine Berichte | 03.09.2013

Tag des Tischlerhandwerks mit Wirtschaftsstaatssekretär Uwe Hüser

„Zu einer funktionierenden Wirtschaft gehören auch kleinere Handwerksbetriebe“

(v.l.n.r.) Rita Hirsch, Mechthild Heil MdB, Stefan Neideck, Uwe Hüser, Andreas Neideck, Hermann Hubing, Dr. Fred Schmittgen, Handwerksreferent im Wirtschaftsministerium, und Maximilian Mumm. LP

Ochtendung. Im Rahmen des Tages des Tischlerhandwerks freuten sich die Gebrüder Stefan und Andreas Neideck, den Staatssekretär des Ministeriums für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung des Landes Rheinland-Pfalz, Uwe Hüser, und weitere politische Gäste kürzlich in ihren Betriebsräumen in Ochtendung begrüßen zu können. Das Tischlerhandwerk in Rheinland-Pfalz ist mit über 13.000 Beschäftigten landesweit ein echter Wirtschaftsmotor, besonders für die ländlichen Regionen. Qualität „Made in Rheinland-Pfalz“ überzeugt, wenn Möbel, Einbauten oder Böden von der Stange nicht passen und es um individuelle Lösungen geht.

Unterstützung mittelständischer Handwerksbetriebe

In seinen Begrüßungsworten wies der Staatssekretär daraufhin, dass es wichtig sei, durch derartige Veranstaltungen die mittelständischen Handwerksbetriebe zu unterstützen und der Öffentlichkeit bekannt zu machen. Zu einer funktionierenden Wirtschaft gehören nach seiner Auffassung nicht nur Großbetriebe, sondern auch die kleineren Handwerksbetriebe, die intensiver auf die individuellen Kundenwünsche eingehen können. Der Geschäftsführer des Tischlerverbandes Rheinland-Pfalz, Hermann Hubing, dankte den Gebrüdern Neideck für die Ausrichtung der Veranstaltung und verwies auf die Notwendigkeit, verstärkt auf die Kunden zuzugehen. Dafür eigne sich ein solcher Tag besonders.

Jugendliche aufmerksam machen

Ebenso sei es wichtig, die Jugendlichen so früh wie möglich auf die Handwerksberufe, wie hier das Tischlerhandwerk, aufmerksam zu machen, zum Beispiel durch die Zusammenarbeit mit Kindergärten etc. Die Gebrüder Neideck wiesen in diesem Zusammenhang daraufhin, dass sie bereits seit vielen Jahren durch die Aufnahme von Praktikanten sehr gute Erfahrungen gemacht haben. Die Bundestagsabgeordnete Mechthild Heil ergänzte hierzu, dass sie in ihren Jugendjahren selber positive praktische Erfahrungen in einer Schreinerei machen konnte, die für ihren weiteren beruflichen Lebensweg sehr wichtig waren.

Maximilian Mumm, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Maifeld, freute sich darüber, mit der Schreinerei Neideck einen dynamischen, mittelständischen Handwerksbetrieb in Ochtendung und somit in der Verbandsgemeinde Maifeld zu haben. Auch die Bürgermeisterin der Ortsgemeinde Ochtendung, Rita Hirsch, dankte für die Einladung und bezeichnete die Firma Neideck als große Bereicherung für die Ortsgemeinde Ochtendung. Es folgte ein informativer Rundgang durch die Verkaufs- und Werkstatträume und die Gäste konnten die verschiedenen Produkte der Schreinerei Neideck kennenlernen. Der Grundstein des Unternehmens wurde im Jahre 1994 gelegt. In den jetzigen Betriebsräumen in der Bahnhofstraße 77, die 1999 bezogen wurden, arbeiten derzeit elf Mitarbeiter. Das Tätigkeitsspektrum ist breit gefächert.

Den Abschluss des Tages der offenen Tür bildete am Nachmittag der Auftritt des Komödianten Rainer Zufall aus Koblenz.

Interessiert begutachten die Gäste die produzierten Einzelstücke.

Interessiert begutachten die Gäste die produzierten Einzelstücke.

(v.l.n.r.) Rita Hirsch, Mechthild Heil MdB, Stefan Neideck, Uwe Hüser, Andreas Neideck, Hermann Hubing, Dr. Fred Schmittgen, Handwerksreferent im Wirtschaftsministerium, und Maximilian Mumm. Fotos: LP

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