Allgemeine Berichte | 20.10.2013

Kreisverwaltung Mayen-Koblenz

Äpfel: Gesund und lecker, jeden Tag!

Energieschub für zwischendurch - Inhaltsstoffe stärken Abwehrkräfte

Im Oktober läuft die Apfelernte auf Hochtouren, auch am Mittelrhein.privat

Kreis MYK. Vielleicht hat Eva es ja doch gut gemeint, als sie Adam den Apfel reichte! Ernährungsphysiologisch gesehen auf jeden Fall! Der Apfel, der hat´s in sich. Ein alter englischer Spruch lautet: ‚An apple a day keeps the doctor away‘, „Ein Apfel pro Tag erspart dir den Arzt!“ Moderne Forschung hat gezeigt, dass das stimmt. Schon ein Apfel täglich ist gesundheitsförderlich. Krebszellen vermehren sich kaum weiter, wenn die Zellen mit einem Extrakt aus frischem Apfel in Kontakt gebracht werden. Woran liegt das? Einmal ist es das Vitamin C, die Ascorbinsäure im Apfel. Sie schützt vor aggressivem Sauerstoff, der Zellen zerstören kann. Hinzu kommen „bioaktive“ oder „sekundäre“ Pflanzenstoffe. Es sind die gleichen, die auch dem Rotwein seinen guten Ruf verschafft haben. Längst sind noch nicht alle dieser Stoffe bekannt. Deswegen empfiehlt sich das Naturprodukt, also keine Pülverchen oder Tabletten. Da diese Stoffe die Pflanzen und Früchte vor äußeren Einwirkungen schützen sollen, sitzen sie direkt unter der Schale. Geschälte Äpfel enthalten nur noch rund ein Drittel dieser wertvollen Inhaltsstoffe.

Wertvolle Inhaltsstoffe

Zur gesunden Ernährung tragen auch Mineralstoffe bei: Kalium reguliert den Wasserhaushalt im Organismus, während Eisen für die Blutbildung unentbehrlich ist. Ein Apfel besteht zu 85 Prozent aus Wasser und hat so gut wie kein Fett. Auch wegen der verdauungsfördernden Wirkung der Pektine und der Zellulose eignet er sich bestens als Kost zum Abbauen überzähliger Pfunde. Äpfel enthalten ca. zehn Prozent Zucker, überwiegend Trauben- und Fruchtzucker, die vom Körper leicht aufgenommen werden können und als kleiner Energieschub für „zwischendurch“ geeignet sind. Ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Zuckeranteil und Fruchtsäure macht den Apfel spritzig und lecker!

Im Rahmen der Empfehlung zu „5 am Tag - Obst und Gemüse“ hat der Apfel eine besondere Rolle. Ein normal großer Apfel oder ein Glas Apfelsaft sind schon eine empfohlene Portion und als Zwischenmahlzeit geeignet. Dank besonderer Lagertechniken ist er fast das ganze Jahr aus heimischem Anbau verfügbar.

Lagerung im Folienbeutel

Winteräpfel werden im Herbst vom Erwerbsobstbau am preisgünstigsten angeboten. Leider gibt es in den meisten Haushalten keine geeigneten Lagerräume, so dass die Früchte schnell schrumpfen, faulen oder an Aroma verlieren. Ein einfaches Verfahren hilft: Baumreife, frisch gepflückte Früchte werden sehr sorgfältig sortiert. Jede beschädigte Frucht - auch solche ohne Stiel - wird aussortiert. Übergroße Früchte eignen sich für die Lagerung nicht; kleine, unreife Früchte werden in Polyäthylenbeutel abgefüllt. Je nach Beutelgröße können 1 bis 5 kg in einem Beutel gelagert werden. Die gefüllten Beutel werden luftdicht verschlossen und in Kisten oder auf Regalen gestapelt bei 10° C gelagert, höhere Temperaturen verkürzen die Lagerdauer. Für die Lagerung in Folienbeutel über einen Zeitraum mehren Monaten kommen nur Wintersorten, wie Braeburn, Jonagold, Pinova und andere in Frage. Herbstsorten wie Oldenburg, Goldparmäne und Cox vertragen nur eine Lagerdauer von ca. zwei Monaten. Auch Winterbirnen wie Alexander Lucas, Gräfin von Paris, Pastorenbirne und ähnliche Sorten lassen sich über einige Monate auf diese Weise frisch halten. Pressemitteilung der

Kreisverwaltung Mayen-Koblenz

Im Oktober läuft die Apfelernte auf Hochtouren, auch am Mittelrhein. Foto: privat

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