Anzeige Mayener Krankenhaus engagiert sich für Friedensdorf International
Ärzte- und Pflegeteam versorgt sechsjähriges Mädchen aus Angola
Mayen/Angola. „Als Krankenhaus mit Kinderklinik fühlen wir uns in besonderem Maße verpflichtet, uns für die Genesung von Kindern und Jugendlichen aus ärmeren Ländern der Welt einzusetzen“, sagt Felicitas Hermsen, Oberärztin auf der Kinder- und Jugendstation im Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein, St. Elisabeth Mayen. Zusammen mit ihrer unfallchirurgischen Kollegin Oberärztin Dr. Catherine von Glisczynski hat sie die medizinische Versorgung des sechsjährigen angolanischen Mädchens Noemi übernommen. Das Kind wurde durch Friedensdorf International nach Mayen gebracht. Die Ehemalige Bürgerinitiative kümmert sich bereits seit 1967 um Kinder aus Kriegs- und Krisengebieten und sucht Krankenhäuser, die auf eigene Kosten die Behandlung und Pflege übernehmen.
Tägliche Besuche
Dank der interdisziplinären Zusammenarbeit von Kinderklinik und Unfallchirurgie konnte die Knochenvereiterung geheilt und der Arm des Mädchens gerettet werden. „Zunächst haben wir die chronische Knochenentzündung operativ und dann ergänzend medikamentös behandelt“, berichtet Dr. Catherine von Glisczynski. Insgesamt fünf Wochen war Noemi auf der Kinder- und Jugendstation des Mayener Krankenhauses. Neben dem engagierten Pflegeteam kümmerten sich auch ehrenamtliche Mayener um das Mädchen und besuchten es täglich. „Noemi ist ein so fröhliches Mädchen, man sieht sie stets tanzen und singen. Wir freuen uns sehr, dass wir ihr helfen konnten“, betont Kinderärztin Felicitas Hermsen. Nach dem Krankenhausaufenthalt kommt Noemi in die Heimeinrichtung des Friedensdorfes in Oberhausen. Später kehrt sie dann von dort aus mit weiteren angolanischen Kindern in ihre Heimat und zu ihrer Familie zurück.
Gemeinschaftsklinikum
Mittelrhein gGmbH
