Politik | 14.03.2014, 12:30 Uhr

Fusion Gemeinschaftsklinikum Kemperhof-St. Elisabeth und Stiftsklinikum Mittelrhein

Den Patienen und die Qualität immer im Blick

Zusammenschluss ergibt eines der größten Klinikzentren in Rheinland-Pfalz

Alle Beteiligten an dem Gespräch, Kommunalpolitiker wie Krankenhausleitung, hatten immer wieder die medizinischen Versorgung der Region im Blick. privat

Mayen. Der Geschäftsführer des Gemeinschaftsklinikums Kemperhof-St. Elisabeth Krankenhaus, Jürgen Schmidt, begrüßte mit dem Personalleiter, Georg Schmitz, und dem Betriebsratsvorsitzenden, Matthias Schmitz, Vertreter der Mayener SPD in den Räumen des Mayener Krankenhauses. Die Mayener Sozialdemokraten hatten um das Gespräch gebeten, um sich „vor Ort“ über die anstehende Fusion zwischen dem Gemeinschaftsklinikum Kemperhof-St. Elisabeth und dem Stiftsklinikum Mittelrhein näher ins Bild zu setzen. Durch diese Mega-Fusion wird eines der größten Klinikzentren in Rheinland-Pfalz entstehen. Der Mayener SPD kommt es dabei darauf an, dass der Standort Mayen aus diesem für die medizinische Versorgung wichtigen Ereignis gestärkt hervor geht. Rolf Schäfer und Doris Laux vertreten als Mitglieder im Aufsichtsrat die Interessen des Landkreises in den Aufsichtsgremien des Gemeinschaftsklinikums. Sie waren von Beginn an, bereits 2005, in die Verschmelzung der Krankenhäuser Kemperhof und St. Elisabeth eingebunden, wie auch in die Vorbereitung der anstehenden Fusion des Gemeinschaftsklinikums Mayen-Koblenz mit dem Stiftsklinikum Mittelrhein. "Es kam dabei stets darauf an, dass wir bei allen Fusionsgedanken die medizinische Versorgung der Region Mayen und den ländlichen Raum insgesamt im Blick behalten," so die Erklärung des SPD Vorsitzenden Rolf Schäfer. Unabhängig von den bekannten Schwierigkeiten habe sich Mayen bereits im ersten Verbund mit dem Kemperhof als guter Standort bewiesen. Rolf Schäfer nannte dafür beispielhaft die in Mayen eingerichtete Kinderklinik oder die gegenwärtige Kardiologie, die es so ohne den Zusammenschluss vom Kemperhof und St. Elisabeth nicht gegeben hätte. Geschäftsführer Jürgen Schmidt und der Betriebsratsvorsitzende Matthias Schmitz unterstützen diese Sichtweise. Die Krankenhäuser befinden sich bundesweit „in schwerer See“. Mayen und Koblenz haben sich bisher gut behauptet. Die Fusion mit dem Stiftsklinikum Mittelrhein und der künftige Status eines Maximalversorgers ist zukunftsweisend. Sehr bewusst setzen dabei die Initiatoren auch auf die kleineren Häuser im entstehenden Verbund an den Standorten Mayen, Nastätten und Boppard. Mit 251 Betten, rund 9.000 stationären Patienten jährlich und noch einmal rund 16.000 Patienten in der Ambulanz belege der Standort Mayen seinen Stellenwert für die medizinische Versorgung in der Region, so Rolf Schäfer. Die medizinische Grundversorgung bliebe auch in Zukunft eine der wichtigsten Versorgungsbereiche, will sich der ländliche Raum im kommunalen Wettbewerb behaupten. Rolf Schäfer nannte in dem Zusammenhang auch das Ärztenetz mit dem Mayener Arzt Helmut Sondermann an der Spitze als wichtige Säule. Mit rund 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, sei das St. Elisabeth Krankenhaus nebenbei einer der größten Arbeitgeber in der Region und ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Bei allen Anstrengungen, den Standort Mayen weiter zu entwickeln, habe man stets den Schulterschluss mit der Geschäftsführung und den Betriebsrat gesucht. Rolf Schäfer dankte in dem Zusammenhang den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern am Standort Mayen, die insbesondere in den letzten Jahren ständig mehr Fall-zahlen zu bearbeiten hatten. Bei allen Betrachtungen müsse man die Leistungsfähigkeit des Personals, die Personalausstattung und die Qualifizierung stets im Auge behalten. Dem stimmten Betriebsrat und Geschäftsführung ausdrücklich zu. Abschließend erklärten die Sozialdemokraten, die Geschäftsleitung des Gemeinschaftsklinikums und der Betriebsrat übereinstimmend, auch in Zukunft im Interesse des St. Elisabeth Krankenhauses im Gespräch zu bleiben.

Pressemitteilung

SPD Mayen

Alle Beteiligten an dem Gespräch, Kommunalpolitiker wie Krankenhausleitung, hatten immer wieder die medizinischen Versorgung der Region im Blick. Foto: privat

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Dauerauftrag 2026
Dusch WC
Kirmes in Rheinbrohl, 01.09.26
Anzeige Patientenveranstaltung
Titel 24H Notdienst
50 Jahre Fahrschule Henneke
Kirmes Waldorf
kostenfreie Stellenanzeige im Rahmen der "2+1" Aktion
Empfohlene Artikel
VRMsmart macht den ÖPNV noch attraktiver!
33

Kreis Mayen-Koblenz. Eine Fahrt von Polch nach Koblenz kann mit dem neuen digitalen Luftlinientarif VRMsmart deutlich günstiger werden. Die App zeigt für die Verbindung 7,98 Euro an, während im regulären Tarif 11,30 Euro fällig wären. Das entspricht einer Ersparnis von 3,32 Euro beziehungsweise rund 29 Prozent – bei einer Fahrzeit von 38 Minuten und nur zwei Zwischenhalten. Auch auf kürzeren Verbindungen...

Weiterlesen

Ein besonderer Premierenbesuch: CDU-Landtagsabgeordneter Peter Moskopp erlebt die GT World Challenge am Nürburgring
16

Nürburgring/Mainz. Auf Einladung des Automobil-Club 1927 Mayen e.V. im ADAC, der als sportlicher Ausrichter der GT World Challenge Europe am Nürburgring fungierte, besuchte der CDU-Landtagsabgeordnete Peter Moskopp erstmals ein Autorennen am Nürburgring. Rund 28.000 motorsportbegeisterte Zuschauer, spektakuläre GT-Rennwagen und die besondere Atmosphäre der Rennstrecke sorgten für einen Tag voller neuer Eindrücke.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Flower & Power Festival in Mayen
599

Zum dritten Mal verwandelte sich die Innenstadt in eine bunte Festivalmeile

Flower & Power Festival in Mayen

Beim „Flower & Power Festival“ wird die Mayener Innenstadt zum bunten Treffpunkt für Genuss, Musik und besondere Aktionen. Wir haben die schönsten Impressionen in unserer Fotogoalerie – jetzt im RegioMAGAZIN.

Weiterlesen

Symbolbild.
1093

Polizeihubschrauber im Einsatz: Keine Gefahr für Anwohner in Koblenz

01.09.: Polizeieinsatz in Koblenz: 63-Jähriger stirbt nach Sturz in Koblenz-Pfaffendorf

Koblenz. Am Dienstag, dem 1. September, wurde der Polizei in Koblenz gegen 15:40 Uhr ein Notruf gemeldet, der von einer blutenden Person in einem Hinterhof in Koblenz-Pfaffendorf berichtete. Zeugen behaupteten, ein schussähnliches Geräusch gehört zu haben. Aufgrund der unklaren Situation und der mangelhaften Informationslage wurden umgehend zahlreiche Einsatzkräfte in das Gebiet entsandt. Für kurze Zeit war auch ein Polizeihubschrauber in den Einsatz involviert.

Weiterlesen

Die Ramersbacher Straße in Ahrweiler. Foto: ROB
1836

Verkehrsteilnehmer müssen sich auf Einschränkungen einstellen

Ab 07.09.: Ahrweiler: Ramersbacher Straße wird voll gesperrt

Ahrweiler. Ab Montag, 7. September 2026, muss die Ramersbacher Straße in Ahrweiler ab der Ahrtorbrücke bis zur Einmündung „Eifelstraße“ voll gesperrt werden. Grund hierfür ist Straßen- und Kanalbauarbeiten. Die Sperrung wird voraussichtlich ein Jahr andauern. Die Umleitung erfolgt über die L 85 und L 83 über Schalkenbach sowie Königsfeld und umgekehrt.

Weiterlesen