Politik | 13.02.2015

Deutlich weniger Einsatzlagen als in zurückliegenden Jahren

Kräfte der Polizeiinspektion Mayen ziehen erste Bilanz am Tag nach dem Schwerdonnerstag im Dienstgebiet

Mayen/Region. Die nun seit Jahren bewährten Konzepte der Vorfeldmaßnahmen in Zusammenarbeit mit Schulen, Ordnungsämtern, Jugendämtern und den örtlichen Karnevalsvereinen starteten am frühen Morgen des Weiberdonnerstag mit Kontrollen auf den Schulwegen. Hier wurden insgesamt bei Überprüfungen in Mayen und Polch zwar wieder Alkoholika und Tabakwaren festgestellt, jedoch deutlich weniger als in den Vorjahren.

Die Einsatzkräfte rund um den Marktplatz Mayen waren zwar auch im Laufe des Tages öfters im Vorfeld von sich anbahnender Streitigkeiten gefordert und konnten die Ruhe unter den meist alkoholisierten Personen wieder herstellen, mussten aber keine Straftatbestände aufnehmen.

Ganz ohne zwischenmenschliche Probleme ging es aber dann im Dienstbezirk nicht ab. Die festgestellten Vorfälle können unter dem Begriff „Denn sie wissen nicht was sie tun“ beschrieben werden, wobei die meisten noch ein nachkarnevalistisches strafrechtliches Nachspiel haben werden.

Mayen, Donnerstag, 12.02.2015, 22.01 Uhr: Ein erheblich alkoholisierter Gast (32) eines Lokals wird wegen Randalierens des Lokals verwiesen. Beim Verlassen der Örtlichkeit stürzt er und zieht sich eine Verletzung im Gesicht zu. Der Rettungsdienst übernahm.

Mayen, Donnerstag, 12.02.2015, 21.24 Uhr: Vermutlich alkoholisierte Passanten werfen im Verlauf der Stehbach Bierflaschen gegen eine Hauswand. Es entstehen keine Schäden.

Bell, Gemeindehalle, Donnerstag, 12.02.2015, 21.20 Uhr:

Ein 19-jähriger war Geschädigter einer Körperverletzung, entwickelte aber aufgrund seines Alkoholgenusses, 1,61 Promille, ein solch hohes Aggressionspotential, das er letztlich in den Polizeigewahrsam eingeliefert werden musste.

Bell, Gemeindehalle

Donnerstag, 12.02.2015, 20.40 Uhr: Die erste Nacht des Straßenkarnevals 2015 musste ein 19-jähriger aus dem Kreis Ahrweiler letztlich im Polizeigewahrsam Mayen verbringen, da er gegenüber Sicherheitskräften der Veranstaltung aggressiv auftrat und auch dem durch Polizeikräfte erhaltenden Platzverweis nicht nachkam.

Polch, Sankt Georgen Straße,

Donnerstag, 12.20.2015, 20.12 Uhr: Vor einem Imbiss kam es zwischen mehreren Jugendlichen zu einer tätlichen Auseinandersetzung, die ihren Ursprung in einer Beleidigung gehabt haben soll, wobei aber keiner der Beteiligten, zwei 24 und 33 Jahre alte Maifelder, mehr wusste, woraus die Beleidigung bestand.

Bell, Gemeindehalle, Donnerstag, 12.02.2015, 20.09 Uhr: Die Polizei erhielt den Hinweis, dass sich vor der Halle etwa 10 bis 20 Personen prügeln würden. Letztlich konnten die Einsatzkräfte vor Ort in einem ersten Überblick feststellen, dass Betrunkener durch seinen Freund auch Hause gebracht werden sollte, dies aber nicht akzeptierte, was in einem strafrechtlich nicht relevanten Streit endete. Gleichzeitig gerieten zwei weitere 18-jährige Männer in Streit, wobei von einem gedroht wurde, dem anderen seine Mutter abzustechen. Dieser Streit war für einen beteiligten nicht ausreichend, sodass er einem anwesenden 20-jährigen ins Gesicht schlug. Ob dies alles einen weiteren 19-jährigen inspirierte, ist noch nicht bekannt. Jedenfalls schlug dieser einen weiteren 18-jährigen ins Gesicht.

Mayen, Stehbach, Donnerstag, 12.02.2015, 19.00 Uhr: Zuerst gemeldeter Streitigkeiten eines Pärchens entpuppten sich schließlich als gut gemeinte Hilfeleistung des männlichen Teils. Dieser wollte seine nicht mehr wegefähige Lebenspartnerin nach Hause bringen, wobei diese dann durch Weinkrämpfe für Aufmerksamkeit sorgte.

Bell, Gemeinde, Donnerstag, 12.02.2015, 13.30 bis 17.45 Uhr:

Im Rahmen der Voraufsicht und anschließend Zugwegabsicherung musste für einen 17-jährigen der Rettungsdienst angefordert werden, da er sehr stark betrunken war. Damit die Rettungskräfte mit ihrem Fahrzeug den Einsatzort erreichen konnten, musste die Örtlichkeit durch Polizeikräfte geräumt werden

.

Pressemitteilung der

Polizeiinspektion Mayen

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