Große bei der Kath. Familienbildungsstätte in Mayen
Dr. Schlags Apotheken spenden für „Mama Mija“
Mayen. Zwei Mal in der Woche treffen sich junge Schwangere und junge Mütter in der Kath. Familienbildungsstätte in Mayen. Die Gruppe nennt sich „Mama Mija“ (Mama im jugendlichen Alter) und wird von zwei sozialpädagogischen Fachkräften begleitet.
Viele der jungen Frauen sind ungewollt schwanger geworden und stellen meist erst nach der Geburt des Kindes fest, wie sehr sich ihr Leben nun verändern wird. Oft bringt dieser neue Lebensabschnitt Schwierigkeiten mit sich, welchen die Frauen alleine nicht gewachsen sind. Schule, Ausbildung oder Arbeit sind schwer mit dem neuen Leben zu vereinbaren, die Unterstützung des Partners oder der Familie läuft nicht wie gewünscht oder ist gar nicht gegeben, die finanzielle Absicherung kann nur durch ALG II gewährleistet werden. Neben den existenziellen Problemen fällt es den Frauen auch schwer, sich in ihrer neuen Rolle zurechtzufinden. Bei „Mama Mija“ finden die Frauen Unterstützung und Begleitung.
In vielen Einzelgesprächen, Telefonaten und Hausbesuchen werden die persönlichen Lebenssituationen der jungen Mütter bzw. Familien besprochen, und gemeinsam werden Lösungen für die vorhandenen Probleme erarbeitet. In einigen Fällen findet eine Vermittlung an Beratungsstellen, Ärzte, das Jugendamt oder andere Behörden statt. Ziel des Projektes „Mama Mija“ ist es, die Bindung der jungen Frauen zu ihren Kindern zu stärken, sie in Erziehungsfragen zu beraten und mit ihnen eine Zukunftsperspektive zu erarbeiten, damit sie eigenständig Verantwortung für sich und ihr Kind übernehmen können.
In den gemeinsamen Gruppentreffen wird zusammen gekocht, sich ausgetauscht und mit den Kindern gespielt. Die Frauen sehen, dass sie nicht alleine sind. So kann ihr Selbstwertgefühl, Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein gestärkt werden. Sie erfahren Halt und bekommen Mut und Kraft, ihr Leben in die Hand zu nehmen.
Dr. Irina Schlags und Dr. Wolfgang Schlags möchten einen Beitrag zum Fortbestand des Projektes leisten und spenden 500 Euro. Melanie Hellmann, Leiterin des Projektes, freut sich über die großzügige Spende: „Wir sind sehr dankbar für diese Unterstützung, denn bei der Finanzierung des Projektes sind wir immer wieder auf Spenden angewiesen.“
Ansprechpartner für Informationen zum Projekt ist die Kath. Familienbildungsstätte Mayen e.V., Tel. (0 26 51) 68 00, info@fbs-mayen.de
