Lokalsport | 26.04.2026, 22:12 Uhr

Fußball-Rheinlandliga, 30. Spieltag

Drei Gegentore in gerade mal 13 Minuten

Auch Nikolas Groß (Zweiter von rechts) wird den SV Eintracht Mendig verlassen. Den Linksverteidiger zieht es zur SG 99 Andernach. Foto: SK
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Nach der 0:3 (0:3)-Niederlage von Eintracht Mendig in Trier ist der Abstieg kaum noch zu vermeiden

Mendig/Trier. Am 30. Spieltag der Fußball-Rheinlandliga gab es für den SV Eintracht Mendig bei der Reserve des SV Eintracht Trier erwartungsgemäß nicht zu holen. Die Mannschaft von Trainer Damir Mrkalj unterlag auf dem Kunstrasenplatz im Trierer Stadtteil Ehrang mit 0:3 (0:3). Die gerade mal 50 Zuschauer sahen eine völlig einseitige Begegnung. Bei acht Punkten Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz und nur noch vier ausstehenden Partien sind die Gäste wohl kaum noch zu retten vor dem Gang in die Bezirksliga Mitte.

„Der Gegner war in allen Belangen athletischer und besser als wir. Nach drei individuellen Fehlern hatten uns die Hausherren schon bis zur Pause den Stecker gezogen“, räumte Mrkalj ein. Beim 1:0 konnte Nikolas Groß, der zur SG 99 Andernach wechseln wird, eine Flanke von rechts nicht blocken. Am zweiten Pfosten musste Vincent Boesen nur noch einnicken (11.). Von den drei Mendiger Innenverteidigern war praktisch nichts zu sehen. Zu diesem Zeitpunkt musste Niklas Heinemann am Spielfeld an der Nase behandelt werden, die Gäste waren in Unterzahl. Heinemann kam ein wenig desorientiert zurück aufs Feld und musste das 2:0 von Soumah Alkaly Morlaye schlucken (19.).

Beim 3:0 durch Boesen, der nur abstauben musste, sah Torhüter Nico Fogolin schlecht aus (24.).

„In der Pause haben wir uns geschworen, dass wir uns nicht hängenlassen und Charakter beweisen wollen. Wenn du nach knapp 30 Minuten 0:3 hinten bist, kann das leicht in einem Debakel enden. Das war nicht der Fall. Wir konnten erhobenen Hauptes den Platz verlassen, wir hatten in der restlichen Stunde keinen Gegentreffer mehr zu schlucken. Rechnerisch ist der Nichtabstieg noch möglich, aber es ist sehr schwer“, erklärte Mrkalj.

Der Übungsleiter des Viertletzten hat bereits die neue Saison im Blick. „Die Planungen laufen. Es ist das Allerwichtigste, dass wir die richtigen Weichen stellen und die passenden Entscheidungen treffen, um im nächsten Jahr eine starke und konkurrenzfähige Mannschaft auf dem Platz zu haben. In naher Zukunft freuen wir uns darauf, endlich noch einmal ein Heimspiel zu gewinnen. Es ist für uns alle ein Privileg, in der Rheinlandliga zu spielen.“

SV Eintracht Trier II: Philipp Basquit, Simon Maurer, Noah Erasmy, Noah Schuch (59. Daniel Yushkevich), Noah Dienhart (69. Thomas Rotundu), Soumah Alkaly Morlaye (75. Fabrice Schirra), David Wacht, Vincent Boesen (59. Sufjan Mustafic), Stanislav Stepanchenko, Maximilian Marx, Moritz Jost (59. Can Polat Yavuz).

SV Eintracht Mendig: Nico Fogolin, Michael Koch, Adrian Medic, Kodai Stalph, Alexej Eberhardt, Nikolas Groß (46. Leonard Zerwas), Max Bernads (74. Meris Ramic), Matthias Wengenroth, Niklas Heinemann (46. Joel Maas), Dama Kanouté (60. Tim Montermann), Brice Braquin (60. Carsten Thelen).

Schiedsrichter: Marlon Manderfeld (Lissendorf).

Zuschauer: 50.

Tore: 1:0 Vincent Boesen (11.), 2:0 Soumah Alkaly Morlaye (19.), 3:0 Boesen (24.).

Besonderheit: Mendig musste die Partie ab der 80. Minute mit zehn Akteuren zu Ende spielen, da sich Matthias Wengenroth verletzt hatte und das Wechselkontingent erschöpft war.

Nächste Aufgabe für den SV Eintracht Trier II: am Donnerstag, 30. April, um 20 Uhr bei der Spvgg Wirges.

Nächste Aufgabe für den SV Eintracht Mendig: am Sonntag, 3. Mai, um 15 Uhr gegen den VfB Wissen. (SK)

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Auch Nikolas Groß (Zweiter von rechts) wird den SV Eintracht Mendig verlassen. Den Linksverteidiger zieht es zur SG 99 Andernach. Foto: SK Foto: Stefan Schmitz

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