Heilerziehungspflege Malta
Erasmus+ mit der BBS Mayen: Heilerziehungspflege erlebt Inklusion auf Malta
aus Mayen
Mayen. Sieben Tage voller neuer Eindrücke, fachlicher Erkenntnisse und interkultureller Begegnungen: Die Klasse FS HEP 24 der Fachschule für Heilerziehungspflege an der Berufsbildenden Schule (BBS) Mayen reiste im Rahmen des Erasmus+-Programms nach Malta. Auf dem abwechslungsreichen Programm standen neben kulturellen Erkundungen insbesondere spannende Einblicke in die Ausbildung und die Arbeit mit Menschen mit Beeinträchtigungen.
Wie werden Fachkräfte für die Begleitung und Unterstützung von Menschen mit Beeinträchtigungen in Malta ausgebildet? Welche Möglichkeiten der beruflichen Teilhabe gibt es? Und wie wird Inklusion im Alltag umgesetzt? Antworten auf diese Fragen erhielten die angehenden Heilerziehungspflegerinnen und -pfleger bei einem Universitätsbesuch sowie in verschiedenen sozialen Einrichtungen.
Besonders eindrucksvoll waren die Einblicke in die berufliche Inklusion: Anders als in Deutschland gibt es auf Malta keine vergleichbaren eigenständigen Werkstätten für Menschen mit Beeinträchtigungen. Stattdessen werden sie in speziellen Einrichtungen auf das Arbeitsleben vorbereitet, mit dem Ziel, sie in reguläre Betriebe zu integrieren. So wurde für die Klasse anschaulich, wie Inklusion im Berufsalltag gelebt werden kann.
Auch der Besuch einer Tagesfördereinrichtung für Kinder mit Beeinträchtigungen eröffnete neue Perspektiven auf deren Förderung und Begleitung.
Die Erasmus-Reise nach Malta zeigte eindrucksvoll, wie bereichernd der Blick über Ländergrenzen hinweg für die berufliche und persönliche Entwicklung sein kann.
Wer mehr über die Aktivitäten der Schule erfahren möchte, kann der BBS Mayen auf Instagram (@bbs_mayen) und Facebook (BBS Mayen) folgen.
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FS HEP 24 mit Lehrkräften Frau Dirscherl und Frau Reinke vor einer Fördereinrichtung für Kinder mit Beeinträchtigung Foto: BBS Mayen