Sommerfest der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Kreisverband Koblenz-Mayen
„Gemeinsam für unsere Ziele streiten – gemeinsam kämpfen – gemeinsam feiern“
Urmitz. Gute Stimmung trotz schlechter Nachrichten herrschte auf dem Sommerfest der GEW Koblenz-Mayen. Nach der Bekanntgabe des Schlichtungsergebnisses im Arbeitskampf des Sozial- und Erziehungsdienstes - den „schlechten Nachrichten“ - stand das Sommerfest am idyllischen Rheinufer in Urmitz gleichzeitig im Zeichen des kollegialen Austausches und des gemeinsamen Feierns.
Der Mitgliederzuwachs des GEW-Kreisverbandes im letzten Quartal war auch am Zuwachs auf dem Sommerfest abzulesen. Es waren auffällig viele Kolleginnen aus Sozial- und Erziehungsberufen anwesend – ein Sinnbild für einen sich wandelnden KV, der mittlerweile mehr ist als nur eine „Lehrergewerkschaft“: eine Gemeinschaft von Kolleginnen aus vielen pädagogischen Berufen, die in Stadt und Landkreis Mayen-Koblenz zusammen über 1000 Mitglieder hat. Neben der gemeinsamen Feier gab es auch einen informativen Teil: Neben dem Grußwort des Vorsitzenden Lutz Zahnhausen, der einen kurzen Bericht über die Aktivitäten des GEW-Kreisverbandes gab, gab es einen Bericht des Bezirkssekretärs Bernd Huster, der an diesem Tag von einer Sitzung der GEW-Tarifkommission in Frankfurt kam und über entsprechende Neuigkeiten berichten konnte: Die Situation nach dem Erzwingungsstreik im Sozial- und Erziehungsdienst ist nicht einfach. Obwohl die Mitglieder in der Region überdurchschnittlich aktiv und kämpferisch waren und viele Kolleginnen viel Energie in die Auseinandersetzung mit Kolleginnen, Leitungen, Eltern und veröffentlichter Meinung investiert haben, wurde ein „Schlichtungsergebnis“ erzielt, das von fast allen Kolleginnen als nicht akzeptabel empfunden wird: Die gewünschte Aufwertung des Berufsfeldes, für die es eine gesellschaftliche Zustimmung gibt, ist nicht über rhetorische Bekenntnisse hinausgekommen, und der als äußerst ungerecht empfundene Stufenverlust bei Stellenwechsel bleibt unverändert. Andererseits bleibt fraglich, ob die Fortsetzung des Arbeitskampfes zu einem besseren Ergebnis führt. Diese Alternative – Ergebnis akzeptieren oder weiter kämpfen – wurde in vielen Tischgesprächen diskutiert.
Das gemeinsame Essen, das Grillen am Rhein, die Musik, das gemeinsame Spielen auf den Rheinwiesen und der gemeinsame Gesang sorgten letztendlich für eine gute Stimmung bei einem gelungenen Sommerfest mit guter Beteiligung im GEW-Dreiklang „Gemeinsam für unsere Ziele streiten – gemeinsam kämpfen – gemeinsam feiern“.
Pressemitteilung Gewerkschaft
Erziehung und Wissenschaft (GEW)
Kreisverband Koblenz-Mayen
