Lokalsport | 04.05.2026

Rookie setzt auf Prototypen-Strecke

Große Chance für Mayener Rennfahrer: Leon Dreiser vor Feuertaufe am Hockenheimring

Leon Dreiser im LMP3-Fahrzeuge Team Rennsport Rössler bei seines ersten Test auf dem Hockenheimring.

Mayen/Hockenheim. Für den Mayener Rennfahrer Leon Dreiser steht am Wochenende vom 8. bis 10. Mai ein entscheidender Schritt in seiner Karriere an: Beim Saisonauftakt der Interwetten Sports Car Challenge wird er erstmals in einem LMP3-Prototypen an den Start gehen – und damit direkt vor einer echten Bewährungsprobe stehen.

Der 23-Jährige hat sich in den vergangenen Jahren über verschiedene Stationen im Motorsport kontinuierlich weiterentwickelt. Unterstützt wurde er dabei auch vom AC Mayen, in dessen Umfeld er früh gefördert wurde und seine ersten Schritte im Motorsport machen konnte. Nach seinen Anfängen im Kartsport und ersten Erfolgen auf nationaler Ebene folgte der Schritt in die Nürburgring Langstrecken-Serie, wo er wichtige Erfahrungen auf der Rundstrecke sammeln konnte. Nun geht es für ihn auf eine der bekanntesten Rennstrecken Deutschlands, den Hockenheimring.

Der Einstieg in den Prototypensport bringt neue Anforderungen mit sich. Die LMP3-Fahrzeuge sind deutlich schneller und komplexer als die bisherigen Einsatzfahrzeuge – entsprechend konzentriert verlief die Vorbereitung gemeinsam mit dem Team Rennsport Rössler. Allerdings blieb es vor dem Rennwochenende bei nur einem Testtag im Auto, sodass Dreiser viele Eindrücke erst unter Rennbedingungen sammeln wird.

Auch optisch trägt Dreiser seine Heimat mit auf die Strecke: Sein Helm ist im Design der Stadt Mayen gehalten und zeigt das Stadtwappen sowie die Farben der Stadt – ein klares Bekenntnis zu seiner Herkunft aus der Eifel.

Als einer der jüngsten Fahrer im Feld startet er in seine Rookie-Saison und trifft dabei direkt auf erfahrene Konkurrenz. Mit Christian Klien steht ein ehemaliger Formel-1-Pilot auf der Starterliste, während Sven Barth als ausgewiesener Experte im Prototypensport gilt.

Für Dreiser ist das Wochenende damit vor allem eines: eine große Chance – und gleichzeitig eine Feuertaufe. Im Vordergrund steht, sich möglichst schnell an Fahrzeug und Abläufe zu gewöhnen, Rennkilometer zu sammeln und sich im Feld zu orientieren.

Für die Region Mayen und die Eifel bedeutet sein Start einen weiteren Fahrer aus der Heimat auf überregionaler Bühne. Für Dreiser selbst beginnt am Hockenheimring ein neues Kapitel – eines, das zeigen wird, wie schnell er sich in der neuen Umgebung zurechtfinden kann.

Presse AC 1927 Mayen e.V. im ADAC

Der Helm von Leo Dreiser ist im Design der Stadt Mayen gehalten und zeigt das Stadtwappen sowie die Farben der Stadt – ein klares Bekenntnis zu seiner Herkunft.

Der Helm von Leo Dreiser ist im Design der Stadt Mayen gehalten und zeigt das Stadtwappen sowie die Farben der Stadt – ein klares Bekenntnis zu seiner Herkunft. Foto: Dreiser

Große Chance für Mayener Rennfahrer: Leon Dreiser vor Feuertaufe am Hockenheimring

Leon Dreiser im LMP3-Cockpit

Leon Dreiser im LMP3-Cockpit Foto: Dreiser

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Leon Dreiser im LMP3-Fahrzeuge Team Rennsport Rössler bei seines ersten Test auf dem Hockenheimring. Foto: Dreiser

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