Lokalsport | 23.05.2014

Laufgemeinschaft Laacher See

Heike Born gewinnt Halbmarathon

Beim Mittelrhein Volkslauf in Alfter konnte sie sich gegen die Konkurrenz in ihrer Altersklasse W 45 durchsetzen

Die LGler vor ihrem Start zur Teufelsley. privat

Alfter. Nachdem ihrer Schwester Silvia Heift die Ehrung für den zweiten Platz beim Lohners Vulkan Halbmarathon entgegennahm, revanchierte sich Heike Born kurz darauf beim Mittelrhein Volkslauf in Alfter. Gleich zu Anfang lief sie allen Frauen davon und beendete das Rennen als schnellste Frau und somit auch auf dem ersten Platz der W 45 in 1:36:58 Stunden. „Es lief so gut, alles hat gepasst. Die Strecke, das Wetter, die Stimmung - alles super“, berichtete Heike Born, die eigentlich „nur mal“ ihre Kondition auf einer Halbmarathonstrecke testen wollte. „Für mich ist es Ehrensache, dass ich da laufe, wo meine Schwester zu Hause ist.“ Die beiden haben schon so manchen Kilometer zusammen trainiert. Traditionell laufen sie immer gemeinsam in Bonn den Halbmarathon.

Im Ziel wurde Heike Born vom Vereinskollegen Bernd Engel erwartet. Er finishte den Halbmarathon, dessen Streckenverlauf überwiegend im Kottenforst war, mit dem zweiten Platz der M 45 in 1:25:04 Stunden. Bernd Engel lief als Gesamtvierter über die Ziellinie. Nachdem sich die beiden schon gestärkt hatten, liefen auch Elisabeth Waldorf (7. W 50) und Klaus Jahnz (6. M 65) nach 2:18:43 Stunden ins Ziel. Beim LT SV Hönningen hieß es vor Kurzem wieder „Rund um die Teufelsley“. Hier machte Tim Söntgerath den Auftakt beim 700-Meter-Schülerlauf. Diese finishte der Achtjährige in 2:52 Minuten. Anschließend wurden die Sportler auf die 16 km und 10-km-Rundkurse geschickt. Wer die 16 km „Rund um die Teufelsley“ erleben wollte, durfte sich erst mal zehn Kilometer nur bergauf begeben, um anschließend wieder runter ins Tal und gleichzeitig zum Austragungsort auf den Sportplatz zu laufen.

Viele tolle Ergebnisse

Durch die wetterbedingten Bodenverhältnisse mussten die Läufer ziemlich aufpassen, dass sie nicht auf dem matschigen Untergrund ausrutschten. Bei der anschließenden Siegerehrung wurde Alfons Bernert für den ersten Platz der M 70 geehrt. Die anspruchsvolle Strecke meisterte er in 2:08:39 Stunden. Anita Massion wurde Zweite der AK W 55 in einer Zeit von 1:35:01 Stunden. Elisabeth Waldorf erhielt ein Präsent für den dritten Platz der W 50 in 1:53:51 Stunden. Karl Heller (4. M 45, 1:15:32 Stunden) und Michael Ringel (6. M 40, 1:32:34 Stunden) gingen trotz der guten Zeiten leider leer aus. Die 10-km-Strecke war auch nicht leichter, hier ging die Steigung allerdings „nur“ sechs km aufwärts. Aber dennoch lieferten die LGler auch hier gute Ergebnisse: Christina Michels (4. W 40, 58:21 Minuten); Silke Törper (8. W 45, 60:28 Minuten) und Bettina Gäb (9. W 45, 61:27 Minuten) sicherten sich wieder einen Platz bei der Mannschaftswertung der Frauen. Albert Krobbach finishte die anspruchsvolle Strecke in 62:06 Minuten und auf dem siebten Platz der M 50. Parvis Torbati entschied sich - nach Empfehlung seiner Lebensgefährtin - für den Jedermannlauf über die knapp sechs Kilometer. Als Gesamtachter und mit einer guten Zeit von 24:08 Minuten lief er über die Ziellinie. Achim Söntgerath kam nach 30:03 Minuten ins Stadion gelaufen. Eva Heller (38:13 Minuten) und Klaus Jahnz (38:14 Minuten) kennen sich schon seit vielen Jahren. Beim gemeinsamen Laufen plauderten sie über vergangene Zeiten ihrer Sportkarriere. Michael Becker, der eher sporadisch an Wettkämpfen teilnimmt, beendete den Lauf in 39:07 Minuten.

Zu guter Letzt erhielt die LG Laacher See den zweiten Platz der Meistbeteiligten, die Alfons Bernert stellvertretend für den Verein in Empfang genommen hat.

Lauftreffzeiten

Montag, 18 Uhr, Bahntraining, Mendig ehemaliger Heeresflugplatz (nach Absprache); Dienstag, 18.30 Uhr, Laacher See, Klosterparkplatz; Donnerstag, 18.30 Uhr, Laacher See, Klosterparkplatz; Samstag, 14 Uhr, Mayen/Ostbahnhof, Radweg (nach Absprache).

Kinder- und Jugendlauftreff

Mittwoch, 17 Uhr Mendig, Kreissportgelände Fallerstraße, Auskunft: Silke Törper, Tel. (0 26 52) 5 82 87 50.

Die LGler vor ihrem Start zur Teufelsley. Foto: privat

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