Politik | 09.05.2015

Union der Generationen Mayen rückt in gemütlicher Runde näher zusammen

Herausforderungen können nur gemeinsam gemeistert werden

Tobias Keßner, Max Göke, Anke Beilstein MdL, Dennis Falterbaum, Paul Boller und Martin Reis (v.li). privat

Mayen. Fast 80 Gäste konnten Junge Union und Senioren Union Mayen jüngst zu ihrem „Politischen Frühlingskaffee der Union der Generationen“ im Rathaus Rosengasse begrüßen.

Austausch der Generationen

Bereits zum zweiten Mal entschieden sich die CDU-Vereinigungen zu diesem Veranstaltungsformat. Neben dem im Fokus stehenden Austausch der Generationen fungierte dieses als Auftaktveranstaltung des Themenjahres der Mayener JU zu Inhalten rheinland-pfälzischer Landespolitik. Nachdem der Vorsitzende der JU Mayen, Max Göke, und der stellvertretende Vorsitzende der Senioren Union Mayen, Paul Boller, alle Gäste herzlich willkommen geheißen und das reichhaltige Kuchenbuffet eröffnet hatten, stand sofort der erste Höhepunkt des Nachmittags auf dem Programm. Mit froh machenden Liedern sorgte der MGV Concordia Mayen e.V. gekonnt für die nötigen Frühlingsgefühle. Der Männerchor trotzte somit dem regnerischen Wetter, das außerhalb des Veranstaltungsraums herrschte. Gut eingestimmt ging es mit dem Hauptprogrammpunkt des Tages weiter: Als Gastrednerin konnte Anke Beilstein, Landtagsabgeordnete und Landesvorsitzende der Kommunalpolitischen Vereinigung der CDU (KPV), gewonnen werden. Mit ihrem Impuls zu dem Thema „Union der Generationen – So schaffen wir die Zukunft!“ konnte sie den Anwesenden, unter denen beinahe alle Generationen vertreten waren, wichtige Denkanstöße geben.

Alte und Junge im Dialog

Dabei sprach sie als erfahrene Kommunal- und Landespolitikerin ein breites Spektrum an Aufgaben und Problemen an, die derzeit besondere Aufmerksamkeit erfordern: Genannt wurden etwa die viel zu hohe Kommunalverschuldung in Rheinland-Pfalz und die Herausforderungen der Flüchtlingspolitik. „Wir stehen vor großen Aufgaben, das ist richtig. Und richtig ist auch, dass wir diese Herausforderungen nur gemeinsam meistern können. Aber ich bin davon überzeugt, dass wir sie gemeinsam meistern werden“, ermutigte Beilstein die Zuhörer dazu, den Weg des Generationenaustauschs weiterzugehen. An ihren Impuls knüpfte eine Frage- und Diskussionsrunde an, die vor allem für die Situation im ländlichen Raum weitere Anregungen gab. Zur Sprache kamen hierbei Mehrgenerationenhäuser, Nachbarschaftshilfsnetzwerke, die Ärzteversorgung sowie der ÖPNV. Beilstein bestärkte die Teilnehmer, dass bei der Lösung dieser Problematiken der Kreativität aus ihrer Sicht keine Grenzen gesetzt sein sollten: „Es ist erstaunlich, welche guten Ideen gerade im Dialog der Älteren mit den Jüngeren und umgekehrt entstehen. Wir sollten da gemeinschaftlich, ja gesamtgesellschaftlich, aktiv und kreativ sein.“ Als wohlgemeinten Arbeitsauftrag nahm der JU-Vorsitzende Göke dieses Schlusswort gerne an und bedankte sich herzlich mit einem Weinkühler aus heimischem Basalt bei der Referentin für ihren Besuch in Mayen. Um den Generationendialog noch zu verstärken und sich gegenseitig besser kennenzulernen, gaben Bilder zur Bad-Bocklet-Fahrt der Senioren Union sowie den JU-Aktivitäten des letzten Jahres in Form einer Fotoschau Einblicke in die Arbeit beider Vereinigungen.

„Mayener Jung“

Anschließend wurde der Frühlingskaffee mit der Mayener Hymne, dem „Mayener Jung“, gemeinsam singend beendet. „Die Veranstaltung war ein voller Erfolg. Wir haben damit nicht nur einen tollen Start für unser Themenjahr hingelegt, sondern konnten auch als Union der Generationen wieder ein Stück näher zusammenrücken“, zeigte sich auch Tobias Keßner, Vorstandsmitglied der JU Mayen und Ortsbeirat in Nitztal deutlich zufrieden. Die nächste Veranstaltung der Reihe wird sich mit dem Thema Finanzpolitik auseinandersetzen. Weitere Informationen zu Veranstaltungen und Aktivitäten der Mayener JU gibt es unter www.ju-mayen.de

Pressemitteilung der

Jungen Union Mayen

Dennis Falterbaum begleitet den „Mayener Jung“.

Dennis Falterbaum begleitet den „Mayener Jung“.

Tobias Keßner, Max Göke, Anke Beilstein MdL, Dennis Falterbaum, Paul Boller und Martin Reis (v.li). Fotos: privat

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