Hospizverein erhielt willkommene Spende
Frauengemeinschaft Trimbs überbrachte den Erlös des Erntedankfestes
Mayen. Viele Menschen möchten an einem vertrauten Ort, in häuslicher Geborgenheit, umsorgt von Verwandten und Freunden sterben können. Im Hinblick auf ein menschenwürdiges Leben bis zuletzt kommt dabei auch einer Schmerz- und Symptomlinderung eine immer größere Bedeutung zu. Diesem Gedanken verschrieben hat sich der Verein Hospiz e.V. Region Mayen. Seine ehrenamtlichen Mitarbeiter möchten, dass Krankheit, Sterben, Tod und Trauer als Teil des Lebens bewusst werden. Aktive Sterbehilfe lehnen sie dabei ab.
Ehrenamtliche Mitarbeiter im Vorstand sowie zwei hauptamtliche Hospizfachkräfte organisieren die Arbeit des Vereins und der Hospizhelferinnen und -helfer. In vielen Stunden ehrenamtlicher Tätigkeit sind Sterbende im vergangenen Jahr begleitet worden, dazu kam noch die Arbeit der beiden hauptamtlichen Hospizfachkräfte. Auch Informationsveranstaltungen ohne Honoraraufwand werden vom Verein durchgeführt. Trotz der weitgehend ehrenamtlichen Arbeit benötigt der Verein ständig Geld, das für Aus- und Fortbildung sowie den laufenden Betrieb benötigt wird, und ist daher immer erfreut über Spenden.
In diesen Tagen erhielt der Hospizverein für seine sehr engagierte ambulante Betreuung von Sterbenden und ihren Angehörigen eine Spende in Höhe von 500 Euro von der Frauengemeinschaft Trimbs. Die Gemeinschaft hatte beschlossen, den Erlös des diesjährigen Erntedankfestes dem Hospizverein zu spenden. Der Betrag war beim Verkauf von Zwiebelkuchen und Federweißem im herbstlich mit Garten- und Feldfrüchten geschmückten Bürgerhaus erlöst worden.
Dr. Michael Maasberg nahm die Spende als Vorsitzender dankend entgegen. In seinen Dankesworten bedauerte der Mediziner gleichzeitig den „täglichen Kampf“ des Vereins mit dem Medizinischen Dienst der Krankenkassen. Der beobachtet die Palliativstation des Krankenhauses trotz der aktuell gut gefüllten Kassen betriebswirtschaftlich äußerst intensiv und versucht dabei häufig, die Krankenhausleistung im Nachhinein abzuerkennen.
Palliativmedizin ist die Behandlung von Patienten mit einer voranschreitenden oder weit fortgeschrittenen Erkrankung und einer begrenzten Lebenserwartung. Große Aufgabenteile der Palliativstation und des Hospizvereins decken sich daher, und die Zusammenarbeit ist vertrauensvoll und gut. Der betriebswirtschaftliche Zwist mit dem Medizinischen Dienst der Krankenkassen wird leider vielfach auf dem Rücken der Sterbenden und ihrer Angehörigen ausgetragen.
Auch kleine Spenden sind dem Hospizverein jederzeit willkommen. Wer die Arbeit des Vereins finanziell unterstützen möchte, kann dies jederzeit über das Konto 9498 bei der Kreissparkasse Mayen oder das Konto 15485100 bei der Volksbank RheinAhrEifel.
In Begleitung einiger Vorstandsdamen überreichte Gertrud Weiler (3. v. r.) als Vorsitzende der Trimbser Frauengemeinschaft einen Scheck in Höhe von 500 Euro an den Vorsitzenden des Hospizvereins Dr. Michael Maasberg (2. v. r.), Geschäftsführer Walter Klaes (r.) und Hospizfachkraft Ursula Wolf (l.). Foto: WE
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