Lokalsport | 14.08.2026, 16:19 Uhr

LMP3 Podiumserfolg Nürburgring

Leon Dreiser setzt beim Heimrennen ein Ausrufezeichen: LMP3-Rookie stürmt auf das Podium

#9 Leon Dreiser mit Vollgas Richtung Podium.
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Nürburgring. Was für ein Heimrennen für Leon Dreiser: Der LMP3-Rookie hat beim Oldtimer Grand Prix am Nürburgring eine beeindruckende Visitenkarte abgegeben und bereits in seinem zweiten Rennen im Prototypensport den Sprung auf das Podium geschafft. Mit einem LMP3 der ersten Generation kämpfte Dreiser über weite Strecken um Platz zwei und verteidigte seine Position unter enormem Druck gegen die deutlich moderneren Fahrzeuge der Konkurrenz.

Am Ende wurde es Rang drei – allerdings nicht, weil Dreiser auf der Strecke geschlagen wurde. In einem packenden Zweikampf wurde der Mayener von einem Konkurrenten gedreht und verlor dadurch die zweite Position. Trotz dieses Rückschlags brachte Dreiser seinen Rennsport Rössler LMP3 anschließend sicher ins Ziel und sicherte sich damit sein erstes Podium in der noch jungen LMP3-Karriere.

Bereits im zweiten Rennen auf dem Podium – damit hatte wohl kaum jemand gerechnet.

Nach seinem starken Debüt in Hockenheim bestätigte Dreiser am Nürburgring eindrucksvoll, dass sein erster Auftritt kein Zufall war. Im Gegenteil: Auf seiner Heimstrecke zeigte der LMP3-Rookie, dass er auch unter massivem Druck einen kühlen Kopf bewahren kann. Über mehrere Runden musste er sich gegen schnellere Fahrzeuge behaupten, setzte sich in den Zweikämpfen durch und verteidigte seine Position mit allen Mitteln des fairen Rennsports.

Dabei war die Ausgangslage alles andere als einfach. Dreiser pilotiert weiterhin einen LMP3 der ersten Generation, während ein Großteil der Konkurrenz mit neueren Fahrzeuggenerationen und entsprechend mehr Leistung unterwegs ist. Besonders auf den Geraden macht sich der technische Unterschied bemerkbar.

Doch auf der Rennstrecke zeigte sich einmal mehr: Budget und die neueste Technik sind nicht alles.

Dreiser machte den Unterschied dort, wo es auf den Fahrer ankommt – beim Bremsen, im Kurveneingang, im Zweikampf und vor allem unter Druck. Gerade am Nürburgring konnte der Mayener seine Streckenkenntnis und sein fahrerisches Können ausspielen. Das Ergebnis: ein spektakuläres Rennen und ein völlig unerwartetes Podium.

Die Spannung war bis zum Fallen der Zielflagge kaum auszuhalten. Dreiser verteidigte den zweiten Platz hart, musste sich gegen permanenten Druck behaupten und ließ sich auch von der aggressiven Rennsituation nicht aus der Ruhe bringen. Erst der Kontakt mit einem Konkurrenten und der daraus resultierende Dreher verhinderten den zweiten Platz.Trotzdem durfte Dreiser am Ende auf das Podium steigen – und das gleich mit zwei großen Namen des Motorsports. Gemeinsam mit Christian Klien und Klaus Abbelen stand der LMP3-Rookie bei seinem Heimrennen auf dem Podium. Für Dreiser ist es bereits der erste Podiumsplatz im zweiten Rennen seiner LMP3-Karriere. Für den jungen Mayener ist das Ergebnis ein weiterer Meilenstein auf dem Weg durch den Prototypensport. Nach seinem Debüt in Hockenheim, bei dem er bereits mit zwei vierten Plätzen in der Pro-3-Klasse auf sich aufmerksam gemacht hatte, folgt nun das erste Podium – und das ausgerechnet beim Heimrennen am Nürburgring.

Dreiser stammt aus Mayen, ist Vorstandsmitglied des AC Mayen und wurde bereits in seiner Jugend im Kartbereich gefördert. Die enge Verbindung zum Nürburgring macht das Ergebnis für ihn zu einem ganz besonderen Erfolg. Auch die Zusammenarbeit mit Rennsport Rössler entwickelt sich dabei immer weiter. Gemeinsam arbeitet das Team kontinuierlich am Setup des älteren LMP3. Dreiser bringt seine Erfahrungen und Eindrücke aus dem Fahrzeug ein, während das Team die Abstimmung entsprechend weiterentwickelt. Die Ergebnisse zeigen, dass diese Zusammenarbeit Früchte trägt.

Zwei Rennen, zwei starke Ergebnisse und jetzt das erste Podium: Leon Dreiser hat in kürzester Zeit bewiesen, dass er im LMP3 angekommen ist. Noch beeindruckender ist dabei die Art und Weise, wie dieses Podium zustande kam. Dreiser hat nicht einfach von einem Ausfall der Konkurrenz profitiert – er hat sich seinen Platz auf der Strecke erkämpft, unter Druck verteidigt und bis zum Schluss alles gegeben. Der Rookie hat damit beim Heimrennen nicht nur eine Visitenkarte abgegeben, sondern ein deutliches Signal an die Konkurrenz gesendet: Mit Leon Dreiser ist in dieser Rennserie zu rechnen.

Pressemitteilung Automobil-Club 1927 Mayen e.V. im ADAC

#9 Leon Dreiser mit Vollgas Richtung Podium.

#9 Leon Dreiser mit Vollgas Richtung Podium. Foto: Pitlane Marketing

#9 Leon Dreiser im Rennsport Rössler LMP3.

#9 Leon Dreiser im Rennsport Rössler LMP3. Foto: Pitlane Marketing

 #9 Leon Dreiser im packenden Zweikampf auf der Strecke.

#9 Leon Dreiser im packenden Zweikampf auf der Strecke. Foto: Pitlane Marketing

Fotostrecke

Leon Dreiser setzt beim Heimrennen ein Ausrufezeichen: LMP3-Rookie stürmt auf das Podium
Volle Konzentration: Leon Dreiser im Fokus auf das Podium

Foto: Pitlane Marketing

Leon Dreiser setzt beim Heimrennen ein Ausrufezeichen: LMP3-Rookie stürmt auf das Podium
Leon Dreiser kurz vor dem Start

Foto: Pitlane Marketing

Leon Dreiser setzt beim Heimrennen ein Ausrufezeichen: LMP3-Rookie stürmt auf das Podium
Der sympathische Mayener Leon Dreiser

Foto: Pitlane Marketing

Leon Dreiser setzt beim Heimrennen ein Ausrufezeichen: LMP3-Rookie stürmt auf das Podium
Leon Dreiser setzt beim Heimrennen ein Ausrufezeichen: LMP3-Rookie stürmt auf das Podium
Leon Dreiser setzt beim Heimrennen ein Ausrufezeichen: LMP3-Rookie stürmt auf das Podium

#9 Leon Dreiser mit Vollgas Richtung Podium. Foto: Pitlane Marketing

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