Allgemeine Berichte | 07.07.2014

Bobby-Car-Rennen bei der Westnetz GmbH in Saffig

Mit Akkuschrauber über die Ziellinie

Westnetz GmbH und Realschulen brachten originelles Projekt mit einer Rennveranstaltung zum Abschluss

Die Sieger des Zeitfahrens mit ihren Teams flankiert von Dr. Alexander Saftig und Thomas Hill. MKA

Saffig. Rennatmosphäre herrschte kürzlich auf dem Gelände der Westnetz GmbH in Saffig. Doch nicht ohrenbetäubendes Heulen von Boliden-Motoren und die rasante Geschwindigkeit der Formel 1 bestimmten die Szenerie des heißen Sommertages, sondern akustisch kaum vernehmbare Antriebstechnik und ein entspanntes Fußmarsch-Tempo der „Rennfahrzeuge“. Schülerinnen und Schüler der Realschulen Plus in Andernach, Mayen, Mendig und Pellenz gingen an den Start - mit Bobby-Cars, angetrieben von einem handelsüblichen Akkuschrauber. Das Handwerker-Utensil hatten 16 Schülergruppen so in ein Spielzeug-Auto eingebaut, dass sich dieses, in Geschwindigkeit und Fahrtrichtung steuerbar, vom aufsitzenden Fahrer über den vorgegebenen 150 Meter langen Parcours bewegen ließ. Das Aus- und Weiterbildungszentrum der Westnetz GmbH, der Verteilnetzbetreiber der RWE, hatte mit seinen Partnerschulen seit Beginn des laufenden Schuljahres, jetzt im zweiten Jahr, das Projekt „Bobby-Car-Racing mit Akkuschrauber“ entwickelt. Im Rahmen des Fachs Technik und Naturwissenschaften (TuN) zeichneten Schülergruppen der achten und neunten Klassen mit ihren Lehrern die Konstruktionspläne. Anschließend wurde der Entwurf in Zusammenarbeit mit Auszubildenden der Westnetz GmbH handwerklich umgesetzt.

„In erster Linie ist das für uns ein gesellschaftspolitisches Engagement, weil wir insgesamt mehr junge Menschen für Wissenschaft und Technik finden müssen“, so der Ausbildungsleiter der Westnetz GmbH Albert Heinen. Durch solche Projekte würden darüber hinaus aber auch die Kreativität, der Ehrgeiz und das Selbstbewusstsein der Jugendlichen gefördert.

Die Ergebnisse, vielseitig gestaltete Akkuschrauber-Bobby-Cars, intelligent programmierte „Ghost“-Bobby-Cars und Lego Main Cars, präsentierten die beteiligten Jugendlichen jetzt gekonnt im Aus- und Weiterbildungszentrum. Dann traten die „Slowly-Racers“ mit ihren technischen Merkwürdigkeiten auf dem Außengelände in verschiedenen Renndurchläufen gegeneinander an. Gewinner des Projekts sind wohl alle Beteiligte. Den Siegern der Wettbewerbe überreichten Landrat Dr. Alexander Saftig und Thomas Hill, Leiter des Regionalzentrums Rauschermühle, die Urkunden und Preise.

Ergebnisse im Überblick

Zeitfahren, Platz eins - Lars Günther (RS plus Andernach), Platz zwei - Wladislaw Dobovikov (RS plus Mayen), Platz drei - Timo Leich (RS plus Mayen); Dragster-Rennen, Platz eins - Wladislaw Bobovikow (RS plus Mayen); Innovation, Platz eins - Mirko Boos (RS plus Pellenz); Präsentation, „Ghost“-Bobby-Car - Platz eins - RS plus Pellenz.

Geschicklichkeit und ein starker, aufgeladener Akkuschrauber waren Grundvoraussetzung für eine gute Platzierung beim Zeitfahren.

Geschicklichkeit und ein starker, aufgeladener Akkuschrauber waren Grundvoraussetzung für eine gute Platzierung beim Zeitfahren.

Die Sieger des Zeitfahrens mit ihren Teams flankiert von Dr. Alexander Saftig und Thomas Hill. Fotos: MKA

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