Allgemeine Berichte | 16.09.2015

-Anzeige- Top-Weine der Terrassenmosel im Wettbewerb zum Sparkassenriesling des Jahres 2015

Mit „Herzblut“ auf der Burg Eltz

Als Sieger kürte die Jury einen Riesling vom Brunnenhof Ibald in Hatzenport

Mit großer Freude über die Qualität der eingereichten Weine stellten Landrat Dr. Alexander Saftig und Karl-Josef Esch den Siegerwein „Hatzenporter Kirchberg Riesling-Hochgewächs lieblich“ vor.

Burg Eltz. Der dritte Wettbewerb zum Sparkassenriesling des Jahres 2015 fand in den historischen Mauern der Burg Eltz statt. Eingeladen an diesen ehrwürdigen Ort hatte Dr. Karl Graf zu Eltz, der auch als Jurymitglied an dieser Veranstaltung teilnahm. Die Kreissparkasse Mayen, die sich mit Herzblut für die Terrassenmosel und ihre guten Weine engagiert, ist Ausrichter des Wettbewerbes. Teilnehmen konnten alle Winzer, die Weinberglagen im Geschäftsgebiet der Kreissparkasse Mayen bewirtschaften. Weingüter aus Gondorf, Hatzenport, Kattenes, Lehmen und Löf präsentierten in diesem Jahr ihre Top-Rieslinge aus dem Jahre 2014. Als Erfolg konnte die KSK Mayen schon die Premiere des Wettbewerbes 2013 verbuchen, an dem 28 eingereichte Weine beteiligt waren. Der Siegerwein war der „Hatzenporter Kirchberg“ des Winzerhofes Gietzen. Der Sparkassenriesling 2014 hieß „Hatzenporter Kirchberg Riesling-Hochgewächs – lieblich“ vom Brunnenhof Ibald.

Zu Beginn des Wettbewerbes ergriff der Gastgeber das Wort, wies auf das Engagement von Landrat Dr. Alexander Saftig, Mitglied der Jury und Verwaltungsratsvorsitzender der KSK Mayen, für den Wein hin. Seit sechs Jahren ist Dr. Saftig in die jährliche Wein-Gala im Hofgut Besselich involviert, eine Plattform für Winzer aus dem Landkreis, auf der sie ihre Weine präsentieren können. Der Landrat drückte seine Freude darüber aus, etwas für die Heimat tun zu können: „Wir wollen uns hier wohlfühlen, nur da wo man sich wohlfühlt, ist man daheim.“ Der passionierte Weingenießer fügte noch hinzu: „Wohlfühlen geht auch über den Gaumen, wo Sinne gleichmäßig mit Wein angesprochen werden.“ Dr. Karl Graf zu Eltz ist überzeugt, dass jetzt hier an der Mosel wieder beste, teuerste Weine produziert werden. Den Wettbewerb sieht er als Werbung für die Terrassenmosel. Seinen Dank richtete er an die Kreissparkasse Mayen: „Mit der Kürung des Sparkassenrieslings würdigen Sie den Wein der Region und motivieren mich, in die 800 Jahre alte Tradition des Weinanbaus mit ein zu steigen. Es ist mir eine Freude und Ehre, dass Sie hier sind.“

Auch der Vorstandsvorsitzende der KSK Mayen Karl-Josef Esch dankte dem Hausherren: „Wann hat man schon mal die Gelegenheit, auf der Burg Eltz eingeladen zu sein!“ An die Jurymitglieder gerichtet sagte er: „Es ist mir eine Freude, dass wir so gute Juroren gefunden haben.“ Sein besonderer Dank galt Thomas Ibald, der auch in diesem Jahr die Verkostung leitete: „Sie haben uns in die komplizierte Materie eingeführt, ohne diese Kenntnisse gäbe es den Sparkassenriesling nicht.“

Eine schwere Entscheidung

Die Auswertung lag in den Händen von Miriam Willberger, aus dem Vorstandssekretariat der KSK, die auch für die Organisation verantwortlich war. Bei ihr liefen alle Fäden zusammen. Um den besten Wein zu finden und ein objektives Urteil zu bekommen, waren 14 subjektive Beurteilungen nötig. Zu den Juroren gehörten neben Landrat Dr. Alexander Saftig, der ehemalige Vorstandsvorsitzende der KSK Mayen Peter Schaaf, Dr. Karl Graf zu Eltz, die Ortsbürgermeister der teilnehmenden Orte, vier Offizialprüfer, Frau Wagner – van Goor und Herbert Hürter, der in Münstermaifeld die Filiale der KSK leitet. In der ersten Runde wurden 28 Weine in mehreren Durchgängen verkostet, in die zweite Runde schafften es nur noch zwölf Weine. Drei Top-Rieslingweine kamen ins Finale. Zum Sparkassenriesling des Jahres 2015 kürte die Jury einen lieblichen Riesling. Wieder heißt der Sieger „Hatzenporter Kirchberg Riesling-Hochgewächs lieblich“ und wurde im Brunnenhof Ibald in Hatzenport gekeltert. Den zweiten Platz belegte das Bio-Ferienweingut von Sabine und Elmar Leyendecker aus Kattenes mit ihrem „Hatzenporter Kirchberg Riesling Spätlese“. Das Bioweingut Julia und Rabea Weckbecker aus Moselkern kann auf den dritten Platz und auf seinen Wein „Hatzenporter Burg Bischofstein“ stolz sein. Für ihr Engagement in Sachen Wein haben die Besitzerinnen in diesem Jahr die Auszeichnung „Silber“ beim internationalen Bioweinpreis erhalten. Am Ende zeigte sich Jurymitglied Dr. Alexander Saftig begeistert von der hohen Beteiligung der Winzer und der Qualität der Weine: „Alle eingereichten Weine waren exzellent! Eine Entscheidung zu treffen, fiel mir und meinen 13 Mitprüfern sehr schwer.“ Die getroffene Entscheidung wird in einer feierlichen Siegerehrung gewürdigt, die Ende September auf der Burg Eltz stattfindet. Dann stehen die Sieger-Rieslinge zum Genießen bereit.

Mit großer Freude über die Qualität der eingereichten Weine stellten Landrat Dr. Alexander Saftig und Karl-Josef Esch den Siegerwein „Hatzenporter Kirchberg Riesling-Hochgewächs lieblich“ vor.
Der Gastgeber und Hausherr Dr. Karl Graf zu Eltz begrüßte die Teilnehmer am Wettbewerb und würdigte das Engagement der Kreissparkasse Mayen.

Der Gastgeber und Hausherr Dr. Karl Graf zu Eltz begrüßte die Teilnehmer am Wettbewerb und würdigte das Engagement der Kreissparkasse Mayen.

Mit großer Freude über die Qualität der eingereichten Weine stellten Landrat Dr. Alexander Saftig und Karl-Josef Esch den Siegerwein „Hatzenporter Kirchberg Riesling-Hochgewächs lieblich“ vor.

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Julia Doll : Lieber Roman, ja absolut, sehe ich ganz genauso
  • Roman Bermel: Hallo Julia. Du hast vollkommen recht. Ich habe lange bei euch gearbeitet und bin auch heute noch in der Grundschule unterstützend tätig. Ich kann nicht feststellen, dass weniger Unterstützung notwendig ist, eher das Gegenteil ist der Fall.
  • Ignaz Wrobel: Bedauerlich und fragwürdig finde ich, dass offenbar nicht die konstruktive Mitarbeit (!!!) in kommunalen Gremien zur grundlegenden Mitwirkung bei solchen Entscheidungen gesucht wird. Ich würde mich...
  • W. Harkort: Danke für diesen Kommentar. Gab es auch Einwendungen wegen seltener Ameisen? Irgendwann in naher Zukunft werden diese Leute ihre Entscheidung bereuen. Dann ist es aber zu spät.
  • Walter Knieps: Warum erst jetzt ?!?!
Dauerauftrag Imageanzeige
Dauerauftrag 2026
Titelanzeige
Werksverkauf Anhausen
Dachdecker (m/w/d)
Stellenanzeige Kaufmännische/r Angestellte/r
Vorabrechnung, Nr. AF2025.000354.0, April 2026
125 Jahre Kaufhaus Moses in Bad Neuenahr
T-Roc & R-Line / Meckenheim
10 Jahre NoWi
Empfohlene Artikel
Verschmutzter Bereich auf dem Vorplatz der Verabschiedungshalle
33

Mayen. Am Dienstagmorgen, den 14. April, wurde der Vorplatz der Verabschiedungshalle auf dem Friedhof Mayen in einem stark verunreinigten Zustand vorgefunden. Die Fläche war großflächig mit Kerzenwachs bedeckt, was darauf hindeutet, dass möglicherweise versucht wurde, ein Feuer zu entzünden. Darüber hinaus waren deutliche Verschmutzungen durch Speichel, Müll sowie zurückgelassene Joints festzustellen.

Weiterlesen

Symbolbild.
40

Rhein-Lahn-Kreis. Kurz vor dem langen Maiwochenende warnt der Brand- und Katastrophenschutz des Rhein-Lahn-Kreises eindringlich vor der gesteigerten Gefahr von Vegetations- und Waldbränden. Die aktuelle Witterung, geprägt von Wind und anhaltender Trockenheit, hat dazu geführt, dass das alte Laub vom Vorjahr sowie der Boden in Wäldern und auf Wiesen besonders trocken und entzündlich sind.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Symbolbild. Foto: ROB
39

Puderbach. Am 23.04.26 gegen 16:25 Uhr wurde der Polizei Straßenhaus ein rotfarbener Kleinwagen mit erheblichen Beschädigungen und einer unsicheren Fahrweise in der Ortslage Puderbach gemeldet. Durch die Fahrweise wurden mehrere Verkehrsteilnehmer gefährdet. Unter anderem habe eine Familie mit Kinderwagen, welche die Straße „Ackerweg“ auf Höhe der Kirche überquerte, auf den Bürgersteig springen müssen, um nicht von dem rotfarbenen Kleinwagen erfasst zu werden.

Weiterlesen

Meckenheim geht beim Fußverkehrs-Check mit, von links: Christoph Overs, Leiter der Geschäftsstelle und der Koordinierungsstelle Zukunftsnetz Mobilität NRW Rheinland, die städtische Mobilitätsmanagerin Liena Humke, Umweltplanerin und Mobilitätsmanagerin Nele Allerchen, Bürgermeister Sven Schnieber und der Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes NRW Oliver Krischer. Foto: go.Rheinland GmbH / Smilla Dankert
33

Fußverkehrs-Check NRW 2026: Meckenheim ist dabei

Die Apfelstadt wurde vom Ministerium als Teilnehmerin ausgewählt

Meckenheim. Es ist die umweltfreundlichste Fortbewegungsart der Welt. Deshalb soll das Gehen in Meckenheim nun mehr Aufmerksamkeit bekommen: Beim landesweiten Wettbewerb um einen professionellen „Fußverkehrs-Check“ wurde Meckenheim vom Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen und dem Zukunftsnetz Mobilität NRW als teilnehmende Stadt ausgewählt.

Weiterlesen

Symbolbild.
22

Odendorf. In Odendorf wurde eine Absackung der Fahrbahn und Bürgersteige im Bereich der Hausnummern 14 bis 21 in der Odinstraße festgestellt. Um die Ursache dieser Absackung zu ermitteln und entsprechende Reparaturen durchzuführen, ist eine Vollsperrung der Odinstraße in diesem Abschnitt vom 04. bis 08. Mai erforderlich.

Weiterlesen

Daueranzeige
Kreishandwerkerschaft
Essen auf Rädern
Holz Loth-Entsorgung
Schulze Klima -Image
Rund ums Hause Mayen/Mendig
Industriemechaniker
125 Jahre Kaufhaus Moses in Bad Neuenahr
100 Jahre Eifelverein Dernau
125 Jahre Kaufhaus Moses in Bad Neuenahr
125 Jahre Kaufhaus Moses in Bad Neuenahr
Pädagogische Fachkraft (w/m/d)
Gegengeschäft
100 Jahre Eifelverein Dernau
125 Jahre Kaufhaus Moses in Bad Neuenahr
Stellenanzeige Fachliche Leitung und Koordination Rechnungswesen (m/w/d)
10 Jahre NoWi
Maikirmes Franken